Nachrichten aus dem Vereinsleben

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Weihnachtsfeier der Tischtennis-Abteilung

16.12.2018 Der von Abteilungsleiter Joe Bittorf abwechslungsreich gestaltete Abend sah neben dem gemütlichen Beisammensein bei Essen, Trinken und Gesprächen zunächst die Berichte der Mannschaftsführer unserer neun Teams über die abgelaufene Vorrunde vor. Weiterhin stellte sich unser neues Mitglied Claus Roth vor, dessen Tischtennis-Begeisterung sich nicht nur auf das Tischtennisspielen beschränkt, sondern der auch lange Erfahrung als Schiedsrichter und Tischtennis-Kreisfachwart in Oberfranken vorzuweisen hat.

Im weiteren Verlauf des Abends folgten Ehrungen, die Verteilung von Geschenken, ein Quiz und zum Abschluss ein Mannschaftskampf im Beer Pong.
Die Bilder im Folgenden geben einen Eindruck vom Verlauf des Abends.


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Bild links: Eine kaum übersehbare Anzahl liebevoll verpackter Geschenke verteilte Abteilungsleiter Joe Bittorf auf der Weihnachtsfeier, vor allem für die vielen geleisteten Dienste innerhalb der Abteilung.

Bilder unten: Neben Essen und Trinken bot sich Raum für Gespräche.

Mit Claus Roth stellte sich ein neues Abteilungsmitglied vor (Bild 2. Reihe, oben). Die MannschaftsführerInnen berichteten über den Verlauf der Vorrunde: Gabi Döres erklärte, warum es in der 1. Damenmannschaft nicht so gut wie erwartet gelaufen ist. Klaus Moosburger hatte das Vergnügen, die Herbstmeisterschaft der 4. Herren zu verkünden (Bilder darunter).

Untermalt wurde die Feier musikalisch mit Keyboard (Andreas Geisler) und Gesang (Sabine Roth).

Zum Abschluss der Feier gab es noch einen von vielen bestaunten Wettkampf zweier Vierermannschaften im Beer Pong. Der sportliche Aspekt dieser nicht ganz ernst zu nehmenden Disziplin: Tischtennisbälle müssen in mit Bier gefüllte Becher geworfen werden.


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TTR-Raketen in der Vorrunde 2018/19

15.12.2018 In der folgenden Auswertung berücksichtigt wurden alle Spiele vom 1.7. bis 15.12.2018 (Meisterschaft, Pokal, Turniere), wenn darunter mindestens drei Meisterschaftsspiele waren.

Erwachsenenbereich
Im Erwachsenenbereich klarer Sieger bei den TTR-Zugewinnlern war Andi Bosdorff: Er erzielte in der 5. Mannschaft eine Bilanz von 22:2 und verbesserte sein TT-Rating um 63 Pluspunkte auf 1318 Punkte. Auf den weiteren Plätzen bei den Herren folgen: Ralf Stute (+46/1101), Joe Bittorf (+36/1688), Robert Körmer (+35/1676), Rui Zhou (+30/1340), Johannes Stens (+29/1417), Wolfgang Hermann (+28/1455) und Sebastian Höhne (+27/1581).
Bei den Damen am erfolgreichsten: Jeanette Hefele (+39/1410) vor Edeltraut Mutter (+33/1152) und Marita Rosenecker (+6/1188).

Jugend
Bei weitem erfolgreichster Jugendlicher war David Zhu, der mit 61 Pluspunkten und einer Verbesserung auf 886 TTR-Punkte zugleich auch den zweithöchsten Zugewinn der ganzen TT-Abteilung schaffte. Allerdings gelten im Jugendbereich modifizierte Regeln, die nur einen bedingten Vergleich mit dem Erwachsenensport zulassen. Weitere hohe Zugewinne schafften Tom Weber (+32/1088) und Sebastian Fuchs (+20/860).

Persönliche TTR-Bestmarken
Einen Höchststand ihrer TTR-Punktzahl schafften im Laufe der Vorrunde folgende SpielerInnen aus dem Erwachsenenbereich: Joachim Bittorf (1688), Volker Rubin (1444), Jeanette Hefele (1410), Andi Bosdorff (1318) und Ralf Stute (1106)



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Vereinsmeisterschaft 2018 mit spannendem Showdown

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09.09.2018 Anders als in den meisten Jahren zuvor hatten wir unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft auf den Start der neuen Saison gelegt. 17 Spielerinnen und Spieler konnte Abteilungsleiter Joe Bittorf am Samstag, dem 8. September 2018 in der Uttenreuther Sporthalle begrüßen. Anders als in den letzten Jahren setzte sich diesmal auch das Teilnehmerfeld zusammen. Stellten bisher vor allem die 1. und 2. Herrenmannschaft das Gros der Teilnehmer, waren diesmal auch die unteren Mannschaften angemessen vertreten. So mischten neben zwei Spielern der 1. Herrenmannschaften jeweils drei Spieler der 2., 3. und 4. Mannschaft mit und auch unsere beide Damenteams trugen jeweils zwei Spielerinnen bei. Das Teilnehmerfeld der SCU-Spieler ergänzte die Neunkirchener Verbandsoberliga-Spielerin Sarah Kinner, die auch SCU-Mitglied ist. Sie wurde aufgrund ihrer Leistungsstärke der SCU-Herrenkonkurrenz zugeordnet. Leider stellte sich mit Oliver Lohnert nur ein Jugendlicher der Konkurrenz und konnte deshalb bereits vorab mit dem Titel „Jugendmeister 2018“ belohnt werden.

Um auch den schwächeren Teilnehmern viele Spiele zu sichern, verzichteten wir diesmal in den Einzelkonkurrenzen völlig auf das K.O.-System. Die elf Herren plus Sarah verteilten wir auf zwei Sechsergruppen, von denen jeweils die drei Ersten in der Endrundengruppe landeten, während sich die sechs Unterlegenen in der Trostrunde miteinander messen konnten. Spielergebnisse aus der Vorrunde gegen die beiden Mitauf- bzw. Mitabsteiger wurden jeweils übernommen. Durch diesen Modus wurden allen männlichen Teilnehmern acht Einzel garantiert.

Die vier SCU-Damen spielten die Meisterschaft ebenfalls jede gegen jede aus. Um ihnen aber auch eine angemessene Anzahl von Spielen zu sichern, wurde diesmal neben der Doppelkonkurrenz auch eine gesonderte Mixed-Konkurrenz durchgeführt, bei der dann die vier Damen mit anderen Partnern als im Doppel einen weiteren Titel erringen konnten.

Aus sportlicher Sicht gab es dann – zumindest in den Einzeln – keine Überraschungen: Die TTR-Rangliste wurde mehr oder weniger bestätigt. So belegten die beiden Favoriten in den Vorrunden-Sechsergruppen, Max Streichert und Benny Jäckel, jeweils ungeschlagen den ersten Platz vor Robert Lin und Andy Handt bzw. Joe Bittorf und Stefan Friedrich. In der Endrunde setzten beide ihren Siegeszug fort und so kam es im letzten Einzel des Tages zum Showdown zwischen Max und Benny. In einem spannenden 5-Satz-Spiel, das aus Sicht der Zuschauer mehrmals zugunsten eines der beiden Spieler zu kippen schien, ging es schließlich in die Verlängerung des 5. Satzes. Und auch hier blieb zunächst offen, wer von beiden schließlich einen seiner Matchbälle würde nutzen können. Dies gelang schließlich Max, der damit vor Benny Vereinsmeister 2018 wurde. Auf den weiteren Plätzen folgten Robert, Andy, Joe und Stefan. Die Trostrunde gewann Sarah vor Volker Rubin, die somit die Plätze 7 und 8 belegten.

Bei den Damen bestätigte sich ebenfalls die Rangliste: Heide Hollweck siegte vor Gabi Döres, Marlene Härer und Karin Böhm und wurde somit neue Vereinsmeisterin.

In der Doppelkonkurrenz schafften es die beiden Paarungen Andy/Stefan (beide 3. Mannschaft) und Benny/Sarah ins Endspiel. Etwas überraschend konnten sich hier Andy Handt und Stefan Friedrich deutlich durchsetzen und wurden Doppelmeister 2018.
In der Mixed-Konkurrenz gab es dann die größte Überraschung des Tages: Gabi Döres besiegte mit ihrem Partner Freddy Huber das Doppel Heide/Max, also die beiden Gewinner der Einzelkonkurrenz.

Den gemütlichen Abschluss der Meisterschaft bildete das Abendessen im Vereinsheim mit Siegerehrung.


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Positiver Ausklang der Saison 2017/18

25.04.2018 Mit neun Mannschaften, in denen insgesamt 59 Aktive (36 Herren, 13 Jugendliche, 10 Damen) zum Einsatz kamen, trat die Tischtennisabteilung des SC Uttenreuth in der Meisterschaftsrunde 2017/18 an. Fünf Teams erreichten einen der ersten drei Tabellenplätze. Die größten Erfolge waren der Meistertitel der 1. Jugendmannschaft sowie die nach großem kämpferischem Einsatz gelungene Rettung der ein Jahr zuvor aufgestiegenen 2. Herrenmannschaft. Eine starke Leistung boten aber auch die 1. und 3. Herrenmannschaft sowie die beiden Damenmannschaften.


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1. Herrenmannschaft (2. Bezirksliga)
Bis drei Spieltage vor Saisonhalbzeit steuerte die 1.Herrenmannschaft mit makelloser Bilanz auf die Herbstmeisterschaft zu. Dann allerdings gab es zwei Ausrutscher, sodass das Team zunächst die Rolle eines Verfolgers übernahm. In den ersten Spielen der Rückrunde wurde die Tabellenspitze dann wieder zurück erobert. Denn während unser durch Robert Körmer verstärktes Team weitere Siege einfuhr, patzten die zwei härtesten Aufstiegskonkurrenten: Der TTC Bruckberg verlor zwei Spiele wegen falscher Doppelaufstellung und Wolframs-Eschenbach kassierte eine überraschende Niederlage. Eine anschließende Niederlage unseres Teams machte die Sache aber wieder spannend. Zuletzt lief alles auf einen Showdown am letzten Spieltag zuhause gegen Bruckberg hin. Dabei ging es für unsere Mannschaft um alles: Ein Sieg hätte den Aufstieg bedeutet, ein Unentschieden den 2. Platz (Relegation) und eine Niederlage den undankbaren Platz 3. Letzteres traf leider ein: Bruckberg gewann 9:4.

2. Herrenmannschaft (3. Bezirksliga)
Unsere 2. Mannschaft war nach 36 Jahren Abstinenz wieder in die 3. Bezirksliga aufgestiegen, verlor dann aber zwei Leistungsträger. So konnte außer einem Überraschungserfolg am ersten Spieltag gegen Großhabersdorf nur noch ein weiterer Punkt erzielt werden, sodass das Team zur Winterpause mit 3:15 Punkten auf einem Abstiegsplatz landete. Dank Neuzugang Robert Körmer, der in der Winterpause vom TV 48 Erlangen zu uns wechselte, konnten mit Joe Bittorf und Andres Guerrero zwei Spieler der 1. Mannschaft herunterrücken und das Team verstärken. Zwar ging das erste Rückrundenspiel ausgerechnet gegen Abstiegskonkurrent Großhabersdorf denkbar knapp verloren, dann aber folgte ein sensationelles Unentschieden gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer Unterasbach. Zwar gab es noch weitere Rückschläge, aber aufgrund dreier Siege gegen Fürth 1860, Frauenaurach und Altenberg und eines Unentschiedens gegen Weiherhof III konnte man sich zumindest in die Relegationsspiele um den Klassenerhalt retten. Hier gelang durch ein Unentschieden gegen Stein III und einen 9:4-Sieg gegen die SpVgg Zeckern die endgültige Rettung.

3. Herrenmannschaft (2. Kreisliga)
Unsere 3. Mannschaft belegte im Vorjahr Platz drei und hatte diesen Rang mit 12:6 Punkten auch zur diesjährigen Winterpause inne. Aufgrund zweier übermächtiger TV48-Mannschaften in der Liga schien ein Aufstiegsplatz aber auch diesmal außer Reichweite. Nichtsdestotrotz nahm die Mannschaft diese Herausforderung in der Rückrunde an. Nach zwei Kantersiegen gegen Siemens Erlangen II und die SpVgg Erlangen VI und zwei hart erkämpften Siegen beim CVJM Erlangen II und gegen Eltersdorf betrug der Abstand auf den Tabellenzweiten TV48 ErlangenIV nur zwei Punkte. Im dem nun folgenden Duell hätte man bei einem Sieg nach Punkten gleichziehen können. Nach kuriosem Spielverlauf mit 0:2-Rückstand, 5:2-Führung und 5:8-Rückstand gelang nach über vier Stunden Spielzeit dann zumindest ein 8:8 Unentschieden. Damit blieb es zunächst beim Abstand von zwei Punkten auf Tabellenplatz 2, aber im nächsten Spiel gegen die 3. Mannschaft des TV48 musste man nach einer deutlichen Niederlage die Aufstiegsambitionen endgültig begraben. Nach einem 9:5 gegen Kalchreuth und einem 9:1-Kantersieg bei Großdechsendorf II wurde dann aber Tabellenplatz 3 nicht nur vorzeitig gesichert, sondern der Vorsprung zum Viertplatzierten wurde durch einen 9:0-Sieg im letzten Spiel gegen Eschenau auf sage und schreibe elf(!) Punkte ausgebaut.

4. Herrenmannschaft (3. Kreisliga)
Die 4. Herrenmannschaft war in den letzten Jahren meist Abstiegsaspirant in der 3. Kreisliga. Diesmal jedoch sorgte Freddy Huber, der mit Sperrvermerk spielte, als überragende Nr. 1 bereits nach wenigen Spieltagen für ein dickes 10:4-Punktepolster. Gesundheitsbedingt musste er dann kürzer treten. Da mit Rui Zhou und Rafael Wörner auch weitere Stammspieler mehrmals nicht zur Verfügung standen, gingen die letzten Vorrundenspiele und die ersten Rückrundenspiele verloren. Auch eine mehrwöchige durch den Terminplan bedingte Erholungspause stoppte die Niederlagenserie nicht. So war vor dem letzten Spieltag gegen den Tabellenletzten SpVgg Erlangen VIII das Punktepolster endgültig aufgebraucht. Ein Sieg hätte aber noch die Rettung bedeutet. Doch wieder war das Team völlig von der Rolle, verlor und musste den nach den Anfangserfolgen kaum noch für möglich gehaltenen Abstieg hinnehmen.

5. Herrenmannschaft (4. Kreisliga)
In unserer 5.Mannschaft, die in der Vierer-Liga (ehemalige Hobbyliga) spielte, machte sich das Fehlen des aufgerückten Sperrvermerklers Freddy Huber, der die Mannschaft letztes Jahr punktgleich mit dem Spitzenreiter auf den zweiten Platz führte, deutlich bemerkbar. Immerhin schaffte die neu formierte und durch Tom Sturm, Andreas Bosdorff und "WES-Jokerin" Gabi Döres verstärkte Mannschaft zur Halbzeit ein positives Punkteverhältnis von 9:7. In der Rückrunde erhielt das Team mit Heiner Weidler und Harald Böhm weiteren Zuwachs aus der 4. Mannschaft, musste aber zunächst zwei Niederlagen einstecken. Dann aber folgten fünf Siege hintereinander und noch ein Unentschieden zum Abschluss. Mit insgesamt 20:12 Punkten rückte das Team als drittbeste Rückrundenmannschaft noch auf den 4. Tabellenplatz vor.

1. Damenmannschaft (3. Bezirksliga)
Nach der Vorrunde hatte die 1. Damenmannschaft Platz 2 belegt. Zur Rückrunde konnte sich das Team durch Heide Hollweck, die aus der 2.Mannschaft aufrückte, weiter verstärken, musste in den ersten Spielen aber zunächst auf ihre Nr. 1 Jeanette Hefele verzichten, die mit einer Bilanz von 21:0 überragende Spielerin war. Nicht zuletzt aufgrund dieser Schwächung musste das Team dann doch noch Retzelfembach an sich vorbeiziehen lassen, sicherte sich aber mit großem Vorsprung Platz 3.

2. Damenmannschaft (1. Kreisliga)
Mit Heide Hollweck erhielt unsere 2.Damenmannschaft zu Saisonbeginn eine Verstärkung, die erheblich zum hervorragenden 2. Tabellenplatz nach Ende der Vorrunde beigetragen hat. Ihre makellose Bilanz von 15:0 katapultierte sie in der Rückrunde dann auf Rang 2 der 1. Damenmannschaft, die wiederum Edeltraut Mutter an die Damen II abgab. Leider konnte Edeltraut in den ersten Rück-rundenspielen nicht mitspielen, was dann letztendlich zu drei Niederlagen führte. Die abschließenden vier Spiele wurden gewonnen und brachten das Team auf Platz 2 der Abschlusstabelle. Die damit verbundene Aufstiegsberechtigung nimmt das Team aber nicht wahr.

1. Jugendmannschaft (1. Kreisliga)
Von Saisonbeginn an zeigte das Team eine stabile Leistung und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der 2. Jugendmannschaft von Großdechsendorf. Der Kräftevergleich am vorletzten Vorrundenspieltag in Großdechsendorf ging dann aber eindeutig mit 8:3 zu unseren Gunsten aus. Nach zwei Kantersiegen in den beiden ersten Rückrundenspielen bestätigte die Mannschaft auch im Rückrundenduell gegen Großdechsendorf noch einmal ihre Ausnahmestellung und vergrößerte ihren Vorsprung durch einen 8:5-Sieg auf vier Punkte. Dieser Vorsprung konnte durch vier weitere Siege gehalten werden. Eine Niederlage im letzten Spiel wurde somit bedeutungslos. Überragender Akteur und Ranglistenerster der Liga war unsere Nr. 1 Anton Hofmann mit einem Spielverhältnis von 30:2. Tom Meyer stand ihm mit einer Bilanz von 30:4 aber kaum nach.

2. Jugendmannschaft (2. Kreisliga)
Das neu gegründete Team trat mit großem Engagement an, musste aber gegen die meist routinierteren Gegner einiges an Lehrgeld zahlen. Aber immerhin gelangen bereits in der Vorrunde zwei Siege, sodass das Team bei Saisonhalbzeit zumindest nicht Tabellenletzter war. In der Rückrunde profitierte man zweimal von Falschaufstellungen der Gegner. Durch einen Sieg im letzten Saisonspiel gegen Siemens V konnte man dann endgültig zwei Mannschaften in der Tabelle hinter sich lassen. Erfolgreichster Spieler war Tim Reinhold, der eine deutlich positive Bilanz von 17:7 erreichte.



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2. Herrenmannschaft gerettet

21.04.2018 Den Abschluss der Saison bildeten die Relegationsspiele unserer 2. Herrenmannschaft zum Klassenverbleib in der 3. Bezirksliga. Gegner in der Altdorfer Halle waren Stein III und Zeckern, die in Spielen jeder gegen jeden antraten. Zunächst hatte es Zeckern mit Stein zu tun und verlor 4:9. Nun musste unser Team gegen Stein ran und schaffte ein Unentschieden. Damit war für unsere 2. Mannschaft im abschließenden Spiel mindestens ein 9:4-Sieg notwendig, um im Rennen zu bleiben. Genau das gelang und es herrschte Punkt- und Spielgleichheit. Die Sätze mussten entscheiden — und da hatte unser Team mit 64:47 gegenüber Stein III (61:53) die Nase deutlich vorn und sicherte so knapp den Klassenerhalt.


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1. Herrenmannschaft verliert Saison-Endspiel

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15.04.2018 Nach einem 9:4-Sieg im drittletzten Spiel gegen Greuther Fürth und einem Unentschieden gegen Ansbach IV im vorletzten Spiel folgte für unsere 1. Herrenmannschaft der Showdown am letzten Spieltag zuhause gegen den TTC Bruckberg – ein echtes Endspiel um den Aufstieg stand an, das darüber entschied, wer aus dem Trio Wolframs-Eschenbach (28:8, +53), Uttenreuth (27:7, +37) und Bruckberg (27:7, +36) entweder Erster (Direktaufstieg), Zweiter (Aufstiegs-Relegation) oder Dritter (schaut in die Röhre) werden würde. Ein Sieg unserer Mannschaft hätte die Meisterschaft bedeutet, ein Unentschieden immerhin noch Platz 2.

Vor der für Uttenreuther Verhältnisse riesigen Kulisse von rund 40 Zuschauern, darunter ca. 15 Gäste aus Bruckberg, entwickelte sich ein sehr harmonisches, faires Aufeinandertreffen. Das Spiel begann für uns sehr verheißungsvoll. Alle drei Anfangsdoppel wurden – zum Teil nach hartem Kampf – siegreich beendet. Bei den Einzeln schien es zunächst so weiter zu gehen. Unsere Nr. 1 Oliver Rothhaupt gewann gegen das junge Bruckberger Talent Hetzel den ersten Satz und führte hoch im zweiten Satz, sodass eine 4:0-Führung in greifbare Nähe rückte.

Dann aber wendete sich plötzlich das Blatt: Die Bruckberger gingen nun voll konzentriert und mit kompromisslosen Angriffsschlägen zur Sache, sodass nicht nur Olivers Spiel, sondern auch die nächsten sieben Einzel verloren gingen. Erst beim aussichtslosen Spielstand von 3:8 gelang Uli Schnappinger das einzige gewonnene Einzel des Nachmittags, ehe dann Benny Jäckel auch sein zweites Einzel zum 4:9-Endstand abgeben musste.

Trotz der hohen Niederlage enttäuschte unser Team spielerisch keineswegs. Es gab viele Spiele und Ballwechsel auf hohem Niveau. Letztendlich waren die Bruckberger aber immer ein Quäntchen besser, gewannen auch in dieser Höhe verdient und sind damit ein würdiger Aufsteiger in die Landesliga.



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2. Damenmannschaft wird Kreispokalmeister

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25.02.2018 Nachdem im Halbfinale die SpVgg Erlangen IV ausgeschaltet worden war, ging es im Kreispokal-Endspiel am 3. Februar 2018 gegen die Kalchreuther Damen Hella Busch, Sandra Reußner und Nadia Nunhöfer. Wir traten mit Barbara Scherer, Edeltraud Mutter und Marlene Härer an.
Gespielt wurde im modifizierten Swaythling-Cup-System. Bei diesem "Best of 7 Matches"-System stellt jede Mannschaft ein Doppel und drei Einzel.
In der ersten Einzelrunde konnten Edeltraud gegen Nunhöfer und Barbara gegen Reußner gewinnen. Marlene hatte sich gegen Hella Busch nach 0:2-Rückstand wieder auf 2:2 herangekämpft, verlor dann aber leider mit 10:12 mit einem unglücklichen Netzball.

Bei dieser einen Niederlage blieb es dann aber. Unser neu formiertes Doppel Härer/Scherer gewann gegen Busch/Reußner 3:1 und Barbara besiegte mit dem gleichen Ergebnis Hella Busch. So konnten wir uns über einen 4:1-Sieg und die Qualifikation für den Bezirkspokal der Kreisebene am 24.02. freuen. Dort war dann aber bereits im Viertelfinale gegen den SC Pühlheim Endstation.



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TTR-Zugewinne in der Vorrunde / Einfluss der Plastikbälle

03.01.2018 In der folgenden Auswertung berücksichtigt wurden alle Spiele vom 1.7. bis 31.12.2017 (Meisterschaft, Pokal, Turniere), wenn darunter mindestens drei Meisterschaftsspiele waren.

Wer erzielte die höchsten TTR-Zugewinne?
Im Erwachsenenbereich klarer Sieger bei den TTR-Zugewinnlern war Andi Handt: Er erzielte inkl. Pokalspiele und Aushilfe in der 2. Mannschaft eine Bilanz von 17:3 und verbesserte sein TT-Rating um 77 Pluspunkte auf 1493 Punkte. Auf den weiteren Plätzen bei den Herren folgen: Michael Maier (+50/1082), Stefan Friedrich (+43/1435), Tom Sturm (+34/1270), Uwe Kirchner (+28/1522), Benjamin Jäckel (+21/1720) und Joe Bittorf (+20/1635).

Bei den Damen am erfolgreichsten: Heide Hollweck (+65/1221) vor Annika Kuhl (+42/910) und Gabi Döres (+12/1165). Heide und Annika sind allerdings Wiedereinsteiger, die aufgrund von Inaktivitätsabstufungen viele Punkte verloren hatten. Bei beiden spielt also nicht die aktuelle Form die Hauptrolle für den Punktanstieg, sondern deren bei Beginn der Saison hinsichtlich TTR unterbewertetes spielerisches Niveau. Eine weitere Besonderheit gibt es bei Gabi, die in der 1. Damenmannschaft einen TTR-Verlust von 14 Punkten hinnehmen musste. Erst ein Positiv-Saldo von +26-TTR-Punkten als WES (Weibliche Ergänzungsspielerin) bei den Herren (!) brachte ihr das Gesamtplus von 12 Punkten ein. Damit gehört sie eigentlich als Nr. 6 in die Herren-Bestenliste. Von diesen drei Sonderfällen mal abgesehen, schaffte Jeanette Hefele den größten Sprung nach oben, und zwar von sowieso schon hohen 1366 auf 1377 TTR-Punkte.

Bei weitem erfolgreichster Jugendlicher war Mauritz Amer, der mit 102 Pluspunkten und einer Verbesserung auf 1076 TTR-Punkte zugleich auch den höchsten Zugewinn der ganzen TT-Abteilung schaffte. Allerdings gelten im Jugendbereich modifizierte Regeln, die nur einen bedingten Vergleich mit dem Erwachsenensport zulassen. Hohe Zugewinne schafften auch Marcel Lutzner (+76/940), Tim Reinhold (+54/976) und Tom Meyer (+34/1141).


Wer kam mit den Plastikbällen gut zurecht? Und wer nicht?
Vor Saisonbeginn hatte sicherlich jeder Spieler nach einigen Trainingseinheiten eine Ahnung davon, ob der Wechsel zum Plastikball für ihn eher zum Vorteil oder zum Nachteil gereichen würde oder ob die Art des Balles vermutlich gar keinen Einfluss auf seine Spielstärke haben würde.
Die spezielle Situation der SCU-TT-Abteilung in der aktuellen Saison machte es möglich, sich nicht nur auf das Gefühl des Einzelnen zu verlassen, sondern das Zurechtkommen mit den Plastikbällen mit realen Messwerten zu überprüfen, und zwar mit Hilfe des TTR-Rankings. Der Grundgedanke dabei: Da der SCU zu den Vorreitern bei der Einführung der Plastikbälle gehört, während die meisten anderen Vereine noch mit Zelluloidbällen spielen, bot es sich an, die TTR-Zugewinne/-Verluste jedes einzelnen Spielers in eine Heim- und eine Auswärtsbilanz aufzusplitten.

Ein deutlich besseres Abschneiden bei Heimspielen sollte dann ein Indiz dafür sein, den Plastikball als Ursache für die Punktzugewinne anzusehen – sofern sich derjenige Spieler nicht schon in bisherigen Spielzeiten aus anderen Gründen als besonders heimstark erwiesen hat (ebenfalls mit dem TTR nachprüfbar). Es lag also nahe, diejenigen Spieler zu ermitteln, deren Heim- und Auswärts-TTR-Bilanz besonders stark differierte.
In die Wertung kamen nur Spieler, die mindestens drei Heim- und drei Auswärtsspiele absolvierten, da sonst Zufälligkeiten ins Gewicht gefallen wären, die nichts mit Plastikbällen zu tun haben (z.B. Treffen auf einen Angstgegner oder die Tagesform ganz allgemein). Da die meisten Spieler nicht genauso oft zuhause wie auswärts antraten, bot es sich weiterhin an, nicht die absoluten TTR-Punktzahlen zu vergleichen, sondern die durchschnittliche TTR-Änderung pro Heimspiel bzw. pro Auswärtsspiel. Für jeden Spieler wurde dann die Differenz zwischen durchschnittlichem Heimspiel-TTR- und dem Auswärtsspiel-Ergebnis ermittelt.

Beispiel 1: Erzielte ein Spieler in seinen Heimspielen einen durchschnittlichen TTR-Zugewinn von 6,3 Punkten, während er in Auswärtsspielen durchschnittlich 1,7 Punkte verlor, beträgt die Differenz +6,3 – (–1,7) = +8 Punkte – ein deutliches Indiz für Heimstärke (bzw. Auswärtsschwäche) und/oder besonders gutes Zurechtkommen mit den Plastikbällen.
Beispiel 2: Erzielte ein Spieler zuhause durchschnittlich +1,9 Punkte, auswärts aber +8 Punkte, so beträgt die Differenz –6,1 Punkte – ein deutliches Indiz für Auswärtsstärke und/oder besseres Zurechtkommen mit Zelluloidbällen.

Im Herren-Bereich kamen insgesamt 23 Aktive in die Wertung, absolvierten also die nötige Anzahl von Heim- und Auswärtsspielen.
Folgende sieben Spieler erzielten dabei eine klar positive Differenz (>5), profitierten also möglicherweise von den Plastikbällen:
Raffael Wörner (+12,5), Manfred Meier (+11), Sebastian Höhne (+7,2), Uwe Kirchner und Heiner Weidler (jeweils +6,5), Robert Lin (+5,7) und Andreas Geisler (5,1).
Folgende vier Spieler hatten eine klar negative Differenz (<–5), kamen also offensichtlich besser mit Zelluloidbällen zurecht:
Oliver Rothhaupt (–15,1), Benny Jäckel (–10,6), Freddy Huber (–9,7) und Peter Süss (–5,6). Unter den restlichen zwölf bewerteten Spielern gab es fünf mit leicht positiver und sieben mit leicht negativer Bilanz.

Bei den Damen kamen nur drei Spielerinnen in die Wertung (ohne signifikante Differenzen). Im Jugendbereich kamen fünf Spieler in die Wertung; die dort ermittelten Differenzen rührten aber eindeutig von zufälligen Faktoren her, die nichts mit dem Einsatz von Plastikbällen zu tun haben.

Ganz pauschal kann man sagen, dass sich positive und negative Differenzen abteilungsübergreifend ungefähr die Waage hielten. Auffällig ist allerdings die Häufung negativer Bilanzen in der 1. Mannschaft und die durchgängig positive Bilanz der Spieler der 2. Mannschaft. Letztere wurde vermutlich nicht aufgrund der Plastikbälle erzielt, sondern hatte ihre Ursache darin, dass die im Abstiegskampf stehende Mannschaft bei Heimspielen mehrfach über sich hinauswuchs, wozu der Ansporn der Zuschauer und die Beratung durch Spieler der 1. Mannschaft sicherlich erheblich beigetragen haben.

Bei den Negativ-Bilanzen unserer Spitzenspieler Olli, Benny und Freddy könnte aber durchaus die Umstellung auf den Plastikball eine Rolle gespielt haben: Das Verhalten von Zelluloid-Bällen ist ihnen so in Fleisch und Blut übergegangen und ihr Spiel und ihre Schnitttechnik ist so auf die Zelluloidbälle abgestimmt, dass die Anpassung an das etwas andere Verhalten der Plastikbälle etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als bei weniger perfekten Spielern – ein Problem, vor dem Perfektionisten des TT-Sports schon einmal bei der Umstellung von 37mm Balldurchmesser auf 40 mm standen. Eine nochmalige Überprüfung der TTR-Werte in der Rückrunde könnte hier eventuell Klarheit verschaffen.

Insgesamt kann man aber sicherlich sagen, dass die Umstellung auf Plastikbälle zu keinen größeren sportlichen Verwerfungen geführt hat.



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2. Herrenmannschaft für Aufstiegskampf geehrt

20.10.2017 Für ihren Aufstieg in die 3. Bezirksliga wurde unsere 2. Herrenmannschaft nun auch vereinsintern gewürdigt: Auf dem diesjährigen Sportlerabend des SC Uttenreuth wurde sie zum "Sportler des Jahres" gekürt – ein Titel, der beim SCU auch Mannschaften verliehen werden kann. Dieses Jahr standen hier drei Mannschaften zur Wahl: die Damen-Schwimm-Mannschaft, die Fußball-C-Jugend und unser Tischtennis-Team. Unser Team konnte sich vor allem wegen der an Spannung kaum zu überbietenden und letztlich erfolgreichen Aufstiegsspiele durchsetzen (siehe die folgenden Spielberichte). In seiner Laudatio verdeutlichte Tischtennis-Abteilungsleiter Joachim Bittorf den die ganze Saison andauernden, packenden Aufstiegskampf dieser Mannschaft. (siehe auch: Ehrungen und gute Unterhaltung beim Sportlerabend!)


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2. Herrenmannschaft schafft Aufstieg in die Bezirksliga
Die 2.Herrenmannschaft der SCU-Tischtennisabteilung hat am 28.April 2017 um 23:10 Uhr nach 36 Jahren Abstinenz im Oberhaus die Sensation geschafft und den Aufstieg in die 3.Bezirksliga perfekt gemacht. Im entscheidenden Aufstiegsspiel bei der favorisierten, eine Liga höher spielenden Mannschaft der SpVgg Zeckern zeigte das Uttenreuther Team am Abend des 28. Aprils eine konzentrierte, geschlossene, engagierte Leistung und siegte überraschend deutlich mit 9:4 vor ca. 100 Zuschauern und Fans beider Teams.

Zu Beginn sah es wie die vorangegangene Woche nicht gut aus, denn es gingen erneut die beiden Eingangsdoppel verloren und man lag 0:2 zurück. Dann aber steigerte sich das Team - angefeuert von einer großen Schar Uttenreuther Schlachtenbummler - erheblich. Nachdem das dritte Doppel mit Uwe Kirchner/Sebastian Schleusener knapp zu unseren Gunsten ausgegangen war, folgten dann fünf deutliche Einzelsiege (A. Bardonski, S. Höhne, U. Kirchner, S. Schleusener, H. Wenzel) bei nur einer knappen, unglücklichen Niederlage (R. Lin) zum 6:3-Zwischenstand.

Sebastian Höhne und Adam Bardonski erhöhten anschließend durch zwei Siege gegen das obere Zeckerner Paarkreuz (Nüßlein und Miemitz) auf 8:2. Uwe Kirchner war es dann vorbehalten, den Matchpunkt zum 9:4 zu machen, nachdem Kapitän Sebastian Schleusener der Zeckerner Nr. 3 Heiko Hildel zuvor knapp unterlegen war.

An diesem denkwürdigen, historischen Aufstieg in der Saison 2016/2017 waren für das Erfolgsteam folgende Spieler beteiligt (Bild oben, nach Aufstieg in Zeckern, v.links): Holger Wenzel, Andi Koch, Adam Bardonski, Sebastian Schleusener, Uwe Kirchner, Robert Lin, Sebastian Höhne – nicht mit auf dem Bild: Didi Aumann, Stefan Friedrich (der das 2.Relegationsspiel erst durch seine drei nicht erwarteten Siege ermöglicht hatte) Volker Rubin, Wolfgang Herrmann und Manfred Meier.


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Bereits im letzten Jahr hatte unsere 2. Mannschaft als Zweiter der 1. Kreisliga die Aufstiegsrelegation geschafft, war dann aber in der zweiten Relegationsrunde am Bezirksliga-Achten SG Siemens Erlangen gescheitert. Dieses Jahr gelang ihr nach einer herausragenden Saison mit 30:6 Punkten wiederum der zweite Platz und damit auch wieder die Berechtigung zu den Aufstiegsspielen in die 3. Bezirkliga.

In der ersten Relegationsrunde hatten wir die SpVgg Greuther Fürth II zu Gast gehabt. Das Spiel war unter schlechten Vorzeichen gestartet, denn unsere Nr. 2 Adam Bardonski musste verletzungsbedingt aussetzen. Für ihn rückte Sebastian Schleusener ins obere Paarkreuz und als Joker im hinteren Paarkreuz kam Stefan Friedrich zum Einsatz. Das Spiel begann mit einem ausgesprochenen Fehlstart unserer Mannschaft: Lediglich eines der Anfangsdoppel konnte gewonnen werden und auch in den ersten fünf Einzeln gab es nur einen Sieg durch Sebastian Schleusener gegen die Fürther Nr. 1. Nach diesem eigentlich schon hoffnungslosen 2:6-Rückstand läutete Stefan Friedrich mit seinem 3:0-Sieg die Wende ein. Durch frenetische Anfeuerung der begeisterten Zuschauer und gezieltes Coachen konnte die Mannschaft bis auf ein Einzel alle nachfolgenden Spiele gewinnen, sodass sie vor dem abschließenden Schlussdoppel sensationell mit 8:7 und drei Sätzen Vorsprung in Führung ging. Das Schlussdoppel Höhne/Wenzel konnte dann in einem spannenden 3:2-Match den Sack endgültig zum 9:7-Erfolg zumachen. Matchwinner waren aber letztlich Joker Stefan Friedrich, der sowohl das Doppel als auch beide Einzel gewinnen konnte, und Sebastian Schleusener, der ebenfalls beide Einzel für sich entschied.



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Freundschaftsspiel SC Uttenreuth  gegen SpVgg Erlangen II

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07.08.2017 Im 1er-Doppel hatten es Oliver Rothhaupt/Joe Bittorf mit dem neuen Herren-Bayernligaspieler des TV Erlangen, Jonas Scheer, der nochmals im Trikot der Spieli antrat und dem Neuling Jörg Peter zu tun.
In einer einseitigen, sehr überzeugenden Partie konnten die Uttenreuther das Doppel mit 3:0 für sich entschieden.
Benny Jäckel und unser Neuling Ahmet Celik traten erstmals offiziell als Doppelpaarung an und mussten sich gleich gegen das starke 1er- Doppel Steffen Baumann/Markus Groner bewähren. Nach hervorragend gespielten und gewonnenen zwei Sätzen ließ die Konzentration etwas nach, jedoch konnte im 5.Satz nochmals das Uttenreuther Lasso ausgepackt werden und der nicht erwartete Sieg zur 2:0 Führung ausgebaut werden. Das 3er-Doppel mit Max Streichert/Andres Guerrero gegen Tom Häfner/Winfried Himmler stand an diesem Tag unter keinem guten Stern, da Max 39 Grad Fieber hatte, aber es unbedingt versuchen wollte. Wir verloren dann dieses Match  mit 0:3. Max musste daher leider aufgrund seiner Fieberattacke auf die Einzel verzichten. Auch Joe, der wegen seines Rollerunfalles mit den Spätfolgen seiner Rippen- und Schulterverletzung zu kämpfen hatte, trat nicht mehr an.

Die Einzelrunde eröffnete Oli mit einem dominierenden 3:0 Sieg gegen Baumann, sodass die 1.Herren zwischenzeitlich sogar 3:1 in Führung gingen – was an diesem Tag letztmals der Fall sein sollte.
Benny hatte gegen den sehr starken Youngster Scheer keine Chance und verlor 0:3. Ahmet kämpfte in seinem ersten Einzel im Trikot des SCU gegen den groß aufspielenden Häfner etwas mit seinen Nerven und verlor ebenfalls 0:3. Andres machte ein starkes Spiel gegen den Abwehrspieler und Allrounder Markus Groner, zog jedoch auch mit 0:3 den Kürzeren.
 
Seppo Höhne konnte als Verstärkungsspieler gegen Peter überzeugen und gewann 3:1, während Holger Wenzel als zweiter Verstärkungsspieler in einem guten Spiel dem auftrumpfenden Himmler gratulieren musste. Somit stand es nach den Doppeln und der ersten Einzelrunde 4:5 und wir waren noch auf Augenhöhe mit den Spieli- Jungs.
 
Nun kam es zur Topeinzelbegegnung an den Positionen 1 zwischen Oli und Jonas Scheer.  Zu Beginn des Spiels kam Jonas mit Olis Aufschlägen überhaupt nicht zurecht, stellte sich jedoch immer besser darauf ein. Oli konnte daher Jonas sein Spiel nicht mehr aufdrücken, machte auch ein paar ungewohnte leichte Fehler und verlor – nach einem sehr überzeugenden dritten Satz – mit 1:3. Benny holte im Anschluss gegen den an diesem Tag müde wirkenden Steffen Baumann mit 3:1 den fünften Punkt für den SC Uttenreuth.
 
Im mittleren Paarkreuz konnte Ahmet dem unorthodoxen Spiel Groners nichts entgegensetzen und verlor mir 0:3 wie auch Andres – nach einem tollen dritten Satz – mit 1:3 gegen Häfner. Im hinteren Paarkreuz knüpften sowohl Seppo als auch Holger an ihre aktuelle gute Form an, verloren jedoch schließlich beide mit 1:3.
 
Das geänderte Schlussdoppel wurde zwischen Benny/Ahmet und Baumann/Himmler ausgetragen, damit beide Paarungen Praxis für die neue Saison sammelnkonnten. Das Uttenreuther Duo spielte im Gegensatz zum ersten Doppelspiel sehr passiv und war mehr hinter der Platte als an der Platte zu finden. Wir verloren dann auch dieses Doppel mit 1:3 und letztlich insgesamt 5:11.
 
Den anschließenden Abend ließen die beiden befreundeten Teams dann alle gemeinsam noch feuchtfröhlich und mit leckerem Essen bei Exners im Rundblick ausklingen. Insgesamt wurde ein solches Freundschaftsspiel als Vorbereitung auf die neue Saison von beiden Seiten sehr positiv aufgenommen, was sicherlich künftig als feste jährliche Institution aufgenommen wird.

Insgesamt wurde ein solches Freundschaftsspiel als Vorbereitung auf die neue Saison sehr positiv von beiden Seiten aufgenommen und wird sicherlich künftig als feste jährliche Institution aufgenommen.


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Vereinsmeisterschaft: Zweikampf zwischen Benny und Max

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09.07.2017 Zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft am Sonntag, den 25. Juni 2017 fanden sich 19 Spielerinnen und Spieler in der Uttenreuther Sporthalle ein. Neben 12 Herren waren auch vier Damen und drei Jugendliche am Start. Damit war die Teilnehmerzahl zwar wiederum nicht zufriedenstellend, aber dennoch die höchste seit 2011, als 23 Aktive um die Titel kämpften. Sehr stark besetzt war diesmal wiederum das Herren-Feld mit sechs Spielern aus der 1. und 2. Mannschaft. Als Austragungsmodus wurde bei den Damen und Jugendlichen jeweils „jede(r) gegen jede(n)" bestimmt. Die Herren (ergänzt um zwei Damen) mussten sich zunächst durch eine Vorrunde mit vier Gruppen kämpfen. Anschließend ging es für alle im doppelten K.O.-System weiter, wobei eine Platzierung als Gruppendritter oder Gruppenvierter als erste Niederlage gezählt wurde.

Direkt qualifizieren konnten sich Max Streichert und Jo Stens, Benny Jäckel und Joe Bittorf, Andres Guerrero und Andreas Geisler sowie Seppo Höhne und Robert Lin, die im Viertelfinale der Hauptrunde aufeinander trafen. Hierbei setzten sich Max, Benny, Andres und Seppo durch, die anderen führte der Weg in die Trostrunde. Im Hauptrunden-Halbfinale setzten sich dann Max gegen Benny und Andres gegen Seppo durch, im Finale siegt Max gegen Andres und wurde Sieger der Hauptrunde. Sehr spannend ging es derweil in der Trostrunde zu, wo sich die in der Hauptrunde ausgeschiedenen Spieler zum Teil hochklassige Spiele lieferten. Unter anderem trafen dort Joe gegen Seppo, Robert gegen Freddy und anschließend gegen Benny aufeinander. Vor allem diese beiden Spiele hatten es in sich. Erst nach langem Kampf mit vielen spektakulären Ballwechseln konnte Robert gegen Freddy gewinnen. Gegen Benny, gegen den er in der Vorrunde noch überraschend gewonnen hatte, reichte dann die Konzentration nicht mehr. Benny dagegen wurde mit zunehmender Spieldauer immer stärker, siegte erst gegen Joe und dann gegen Andres, um anschließend als Sieger der Trostrunde ein weiteres Mal auf Max zu treffen. Wie bereits im letzten Jahr konnte Benny mit einem Sieg auf 1:1 ausgleichen, aber anders als im letzten Jahr gewann er diesmal auch das zweite Spiel und wurde Vereinsmeister. Die Reihenfolge bei den Herren lautete somit:
1. Benny Jäckel (Vereinsmeister)
2. Max Streichert, 3. Andres Guerrero
4. Joe Bittorf

In der Doppelkonkurrenz bekamen die acht Punktbesten jeweils einen Partner aus den unteren Punkträngen zugelost, wobei die vier Damen das Teilnehmerfeld komplettierten. Letztendlich erwies sich die Kombination mit der höchsten TTR-Summe als am erfolgreichsten: Max Streichert und Freddy Huber (summiert 3251 TTR-Punkte) und verwies das Duo Seppo Höhne/Heiner Weidler (2877), das die Doppel Andres Guerrero/Gaby Döres (2748) sowie Benny Jäckel/Harald Böhm (2919) ausgeschaltet hatte, auf Platz 2. Das Sieger-Team hatte zuvor die Kombinationen Volker Rubin/ Anna-Lena Schmidt (2298) und Joe Bittorf/ Andreas Geisler (2617) geschlagen. Freddy war bereits im Vorjahr mit Sebastian Schleusener Doppel-Sieger und konnte somit seinen Titel verteidigen. Sieger 2017: Max Streichert/Freddy Huber

Bei den Damen setzte sich Edeltraut Mutter gegen Gaby Döres, Marlene Härer und Anna-Lena Schmidt durch.
Bei den Jugendlichen lautete die Reihenfolge: 1. Tim Reinhold, 2. Jan Seeling, 3. Basti Hering


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Positiver Saisonausklang

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05.04.2017 Die Vorrunde begann für unsere 1. Herrenmannschaft zunächst glücklos. In den beiden ersten Spielen konnten zwischenzeitliche Führungen nicht in Siege umgewandelt werden und im dritten und vierten Spiel musste sie ersatzgeschwächt Niederlagen hinnehmen. Erst im fünften Spiel gegen Greuther Fürth folgte der erste Sieg. Anschließend wechselten sich Niederlagen und Siege ab, sodass man letztendlich nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt überwinterte. In der Rückrunde griff dann erstmals Neuzugang Andres Guerrero ins Geschehen ein, der von der SG Siemens Erlangen zu uns wechselte. Mit einer Spielbilanz von 4:2 trug er maßgeblich zu einem erfolgreichen Rückrundenstart mit drei hartumkämpften Heimsiegen in Folge bei, denen nur eine knappe Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten TV48 Erlangen gegenüberstand. Anschließend folgten noch ein Unentschieden und zwei Niederlagen auf fremden Plätzen, die aber punktmäßig durch zwei Heimsiege kompensiert wurden. Damit sicherte sich die Mannschaft ein positives Punktekonto und Platz 4.

Unsere 2. Mannschaft, die in der Vorsaison nur knapp den Aufstieg in die 3. Bezirksliga verpasste, hatte sich in der Vorrunde mit Adam Bardonski, der aus der 1. Mannschaft herunterrückte, und mit dem Uttenreuther Wiedereinsteiger Holger Wenzel verstärkt und gehörte zusammen mit Frauenaurach zu den Aufstiegsaspiranten. Beide Teams wurden in den ersten sieben Spielen ihrer Favoritenrolle gerecht, die sämtlich gewonnen wurden. Im achten Spiel beim letztjährigen Angstgegner Tennenlohe gab es dann aber den ersten Punktverlust. Beim spannenden „Gipfeltreffen“ mit Frauenaurach am letzten Spieltag der Vorrunde war angesichts der geschlossen starken Mannschaftsleistung der Frauenauracher leider nichts zu holen. Der Vorsprung auf den Tabellendritten betrug zum Ende der Vorrunde aber immerhin schon vier Punkte. Die Rückrunde begann das Team in leicht veränderter Aufstellung: Sebastian Höhne aus der 1. Mannschaft tauschte mit Did Aumann und startete als neue Nr. 1. Auch in der Rückrunde musste sich das Team nur dem souveränen Aufsteiger aus Frauenaurach geschlagen geben. So konnte der Vorsprung auf den Tabellendritten sogar noch auf neun Punkte ausgebaut werden. Damit wurde die Relegation um den Aufstieg in die 3. Bezirksliga sicher erreicht.

Auch die 3. Mannschaft (2. Kreisliga) konnte sich noch einmal verstärken: Neuzugang Andreas Handt, der nach den ersten sieben Spielen mit einer Bilanz von 7:0 Punkten das mittlere Paarkreuz der Liga anführte, trug wesentlich zum guten Abschneiden in der Vorrunde bei. Zwei knappe Niederlagen gab es nur gegen die beiden führenden Teams TV48 Erlangen III und Großdechsendorf.
Im ersten Spiel der Rückrunde bot sich dann sogar die Möglichkeit, durch einen Sieg gegen den TV48 zum Tabellenführer aufzuschließen. Nach einem viereinhalbstündigen Kampf mit vielen engen Spielen gab es dann leider eine 7:9-Niederlage. Da zwei Spieltage später auch das Spiel beim Tabellenzweiten Großdechsendorf verloren ging, rückten die beiden Aufstiegsplätze in weite Ferne. In den restlichen Spielen der Rückrunde ging aber nur noch ein weiteres Spiel verloren, sodass zum Saisonende ein hervorragender dritter Platz erreicht wurde.

Als letztjähriger Fastabsteiger hatte die 4. Mannschaft auch diesmal einen schweren Stand in der 3. Kreisklasse und lag zunächst mit 1:9 Punkten in der Tabelle ganz hinten. Dann aber folgte ein wichtiger Heimsieg gegen Kalchreuth II, mit dem die Abstiegsplätze verlassen werden konnten.
Auch die Rückrunde stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Zwar konnte das Team mit Neuzugang Rafael Wörner sowie mit Volker Rubin und Peter Süss, die in der Rückrunde auch für 4. Mannschaft spielberechtigt waren, verstärkt werden. Dennoch gelang zunächst nur gegen den ersatzgeschwächten Tabellendritten Brand ein deutlicher 9:1-Sieg, drei weitere Spiele gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld gingen verloren. So kam nun alles auf die beiden Spiele gegen die Tabellennachbarn Heroldsberg und Kalchreuth an. Während das Spiel in Heroldsberg knapp verloren ging, konnte sich das Team durch einen 9:4-Sieg in Kalchreuth endgültig den Klassenerhalt sichern. Am letzten Spieltag verbesserte sich das Team durch einen überraschenden 9:7-Sieg gegen den Aufsteiger CVJM II sogar noch um einen weiteren Tabellenplatz.

In der Vierer-Liga (ehemalige Hobbyliga) haben wir eine 5. Herrenmannschaft gemeldet, die inzwischen elf Aktive umfasst. Neben den beiden Neuzugängen Peter Gall und Ralf Stute gehört auch Freddy Huber, ehemaliger Spieler der ersten Mannschaft, zum Kader. Freddy muss aufgrund seiner nach wie vor hohen TTR-Punktzahl trotz seines gesundheitlichen Handicaps mit Sperrvermerk spielen. Mit ihm als Nr. 1 und dank seiner makellosen Spielbilanz von 40:0 erreichte die 5. Mannschaft gleichauf mit Spitzenreiter Adelsdorf den zweiten Tabellenplatz.

Im völligen Gegensatz zum Fehlstart in der letzten Saison startete die 1. Damenmannschaft diesmal mit 10:0 Punkten. Leider machte sich danach das verletzungsbedingte Fehlen unserer Spitzenspielerin Jeanette Hefele bemerkbar, die bei ihren drei Einsätzen eine Bilanz von 7:1 erzielte und zu den besten Spielerinnen der Liga zählt. Anschließend gelang nur noch ein einziger Sieg beim Tabellenvorletzten Herzogenaurach II und auch das erste Spiel der Rückrunde gegen den Tabellennachbarn Adelsdorf ging verloren, ehe dann mit Jeanette wieder Siege gegen Stadeln und Seukendorf gelangen. Mit vier Siegen und einem Unentschieden aus den letzten sechs Spielen festigte das Team schließlich den 4. Tabellenplatz.

Unsere 2. Damenmannschaft trat nach dem Weggang von Anna Kurth mit den beiden Neueinsteigerinnen Anna-Lena Schmidt und Karin Böhm an, zu denen sich in der Rückrunde auch noch Saskia Bittorf gesellte. In der ausgeglichen besetzten 1. Kreisliga erreichte das Team in der Vorrunde viermal eine Punkteteilung, nur das Spiel bei Zeckern III ging verloren. Mit einem Paukenschlag begann dann die Rückrunde: Ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten SpVgg Erlangen IV gelang der erste Sieg und der fiel mit 8:1 auch noch überaus deutlich aus. Ersatzgeschwächt gab es dann aber wieder einen Rückschlag: Gegen Kalchreuth musste das Team seine zweite Niederlage einstecken und auch der in der Hinrunde erzielte Teilerfolg gegen den Tabellenführer Forth konnte nicht wiederholt werden. Zum Abschluss gelangen dann aber noch zwei Siege, sodass mit der ausgeglichenen Bilanz von 10:10 letztendlich der dritte Platz erreicht wurde. Eine sehr starke Saison spielten Barbara Scherer und Christina Eckert, die mit Bilanzen von 19:4 bzw. 23:6 zu den besten Spielerinnen der Liga gehören, aber auch die 15:11-Bilanz von Marlene Härer kann sich sehen lassen.

Etwas holprig geriet der Start der Jugendmannschaft. Nach einem überzeugenden Heimsieg gegen Weisendorf konnte sie im folgenden Spiel bei Dechsendorf III nicht vollständig antreten und verlor deutlich. Im dritten Spiel gegen den TV 1848 Erlangen zeigte sie mit einem 8:2-Sieg dann wieder ihre Spielstärke, ehe -- wiederum ersatzgeschwächt -- drei Niederlagen folgten.
Die Rückrunde verlief dann sehr viel ausgeglichener und erfolgreicher. Mit insgesamt vier Unentschieden und drei Siegen bei nur einer Niederlage arbeitete sich das Team bis auf Platz 4 vor. Ein herausragendes Einzelergebnis erzielte dabei unsere Nr.1 Anton Hofmann. Mit der Bilanz von 33:3 führt er die Spieler-Rangliste der 1. Kreisliga an.
Erfolgreich spielte das Team auch im Kreis-Pokal, wo es erst im Endspiel durch den übermächtigen Gegner aus Höchstadt gestoppt werden konnte (siehe dazu auch den ausführlichen Bericht).



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Jugendmannschaft Kreispokal-Vizemeister

29.01.2017 Im Halbfinale des Kreispokals traten wir am Samstag, den 28.1.2017 bei Siemens Erlangen zunächst gegen den TV48 Erlangen an. Wir erwischten keinen guten Start. Anton brachte uns zwar mit 1:0 in Führung aber Herve und Tom konnten ihre ersten Spiele nicht gewinnen. Dann kam die Mannschaft aber in Fahrt und wir gewannen drei Spiele in Folge zur 4:2-Führung. Tom unterlag dann zwar gegen Tobias Traumann, aber Anton stellte mit seinem dritten Sieg den 5:3-Endstand her. Damit war das Kreispokalfinale erreicht.

Gegner im Finale war die Jugendmannschaft von Höchstadt, die in dem anderen Halbfinale Weisendorf mit 5:1 besiegt hatte. Die drei Jungs aus Höchstadt erwiesen sich dann aber als übermächtig. Sie waren alle viel älter und Patrick Jung spielt bereits in der 1. Herrenmannschaft von Höchstadt in der 1. Kreisliga. Angesichts dieser sehr schweren Aufgabe hielten sich unsere Drei aber sehr gut. Es begann zwar wieder mit zwei Niederlagen von Tom und Herve, Anton konnte aber auf 1:2 verkürzen. Herve hielt sich gegen Patrick Jung sehr gut, musste ihm aber nach vier Sätzen doch den Sieg überlassen. Herve und Tom verloren auch ihre weiteren Spiele, während Anton seine Siegesserie fortsetzte und auch seine Spiele 2 und 3 gewann, unter anderem auch mit 3:2 gegen Patrick Jung.

Die Pokalvizemeisterschaft ist ein toller Erfolg für unsere Jungs und Abteilungsleiter Volker Rubin ließ es sich nicht nehmen, sie mit einem abschließenden Pizzaessen im Sportheim zu belohnen.



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Gelungene Weihnachtsfeier

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04.12.2016 Etwa 50 Mitglieder, Angehörige und Freunde der Tischtennisabteilung trafen sich zur diesjährigen Weihnachtsfeier im Uttenreuther Sportheim. Die von Elke Mauri und Joe Bittorf organisierte Feier sah nicht nur ein leckeres Gans- oder Karpfen-Essen vor, sondern auch ein Weihnachts-Quiz und eine musikalische und literarische Einlage.

Harald Böhm und Sarah Kinner, unser Gast von der LL-Mannschaft des TTC Neunkirchen, gaben ein "gemischtes Doppel" zum Besten – nicht mit den gewohnten Tischtennisschlägern, sondern mit Akkordeon und Querflöte. Beide harmonierten beim Vortragen der Weihnachtslieder so gut, dass die Zuhörer begeistert eine Zugabe forderten.

Viel Beifall erhielt auch Dieter Rauh für das von ihm vorgetragene Gedicht. Darin schildert er humorvoll seine Erfahrungen mit dem Tischtennissport im Allgemeinen und mit unserer Abteilung im Besonderen, nachdem er 2009 in die Tischtennisabteilung des SC Uttenreuth eingetreten war. Das Gedicht, das auch nach sieben Jahren nichts von seiner Gültigkeit verloren hat, kann im Folgenden heruntergeladen werden:

› Das Tischtennis-Gedicht als PDF



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Vereinsmeisterschaft 2016 hart umkämpft

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21.07.2016 15 Spielerinnen und Spieler konnte Volker Rubin zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft am Sonntag, den 17. Juli 2016 in der Uttenreuther Sporthalle begrüßen.


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Damit bewegte sich die Teilnehmerzahl ziemlich genau im Mittel der letzten fünf Jahre. Jugendliche traten diesmal leider nicht an, aber immerhin drei Damen wetteiferten um den Titel. Sehr stark besetzt war diesmal das Herren-Feld. Neun der zwölf Teilnehmer entstammten der 1. und 2. Herrenmannschaft, wiesen also fast durchgängig Bezirksliga-Erfahrung auf und ihre aktuelle TTR-Ranglistenpunktzahl reichte von 1520 (Uwe Kirchner) bis 1754 (Max Streichert). Alle Teilnehmer einschließlich der drei Damen wurden auf vier Gruppen verteilt. Die Gruppenersten und –zweiten erreichten jeweils sofort das Viertelfinale; die Dritten und Vierten blieben über die Trostrunde des doppelten K.O.-Systems weiter im Rennen – konnten sich nun aber keine weitere Niederlage mehr leisten, wenn sie nicht ausscheiden wollten.

Ähnlich wie bei der letzten Fußball-Europameisterschaft landeten die drei von der Punktzahl stärksten Spieler (Max, Benny Jäckel, „Seppo“ Höhne) im oberen „Zweig“, was dazu führte, dass sich Seppo bereits nach dem Viertelfinale und Benny nach seiner Halbfinal-Niederlage gegen Max in der Trostrunde wiederfanden. Während sich also „oben“ Max gegen die beiden nach ihm Punktbesten durchsetzen musste, entschied Adam Bardonski den unteren Zweig gegen Did Aumann und Robert Lin für sich.

Für Benny, der die letzten fünf Vereinsmeisterschaften gewonnen hatte, begann nun ein für ihn ungewohnter Kampf durch die Instanzen. Er besiegte nacheinander Did, Robert und Adam in zum Teil hart umkämpften Spielen und traf als Sieger der Trostrunde im „Endspiel“ wiederum auf Max, der das Hauptrunden“finale“ gegen Adam für sich entschieden hatte. Hätte Benny jetzt noch zweimal gegen Max gewonnen, hätte er seinen Titel verteidigt. Aber mehr als zum Gewinn des ersten Satzes reichte es nicht mehr, dann musste er seinen vorherigen Anstrengungen Tribut zollen und unterlag Max schließlich mit 1:3. Die Reihenfolge bei den Herren lautete somit:
1. Max Streichert (Vereinsmeister)
2. Benny Jäckel
3. Adam Bardonski
4. Robert Lin

In der Doppelkonkurrenz bekamen die acht Punktbesten jeweils einen Partner aus den unteren Punkträngen zugelost, was angesichts des starken Teilnehmerfelds sehr starke Einzelspieler zusammenführte. Letztendlich erwies sich die Kombination aus den Noppenspielern Sebastian Schleusener und Freddy Huber als am erfolgreichsten und verwies das Duo Benjamin Jäckel/Andreas Geisler, das zuvor das gemischte Doppel Adam/Gaby knapp besiegt hatte, auf Platz 2. Das Sieger-Team hatte zuvor die Kombination Max/Heiner geschlagen. Das vorab ebenfalls stark eingeschätzte Doppel Robert/Uwe war bereits in der ersten Runde gegen Benny/Andreas ausgeschieden.

Bei den Damen setzte sich Marita Rosenecker gegen Gaby Döres und Marlene Härer durch. Ein Jugendmeister wurde"mangels Masse" nicht ermittelt .


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Jubiläumsfeier der Uttenreuther Tischtennisabteilung

04.05.2016 Eine große Wiedersehensfeier mit ehemaligen Aktiven veranstaltete am 30. April 2016 die Tischtennisabteilung des SC Uttenreuth. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Abteilung, zu dem Abteilungsleiter Volker Rubin neben den aktuellen und ehemaligen Spielerinnen und Spielern auch den Uttenreuther Bürgermeister Frederik Ruth, den Tischtennis-Kreisvorsitzenden Peter Berger und den SCU-Vorstand Karlheinz Seufert als Ehrengäste eingeladen hatte.

Das mit der Einladung versandte Programm, das ein Doppelturnier mit Sektempfang um 15 Uhr und Festaktivitäten im Saal des Sportheims um 18 Uhr vorgesehen hatte, musste allerdings kurzfristig aus aktuellem Anlass modifiziert werden. Unsere 2. Herrenmannschaft hatte nämlich in der Relegation das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 3. Bezirksliga erreicht, das für den 30. April in Uttenreuth terminiert worden war. Somit startete das Jubiläum bereits um 14 Uhr und die Gäste, die sich für das Doppelturnier angemeldet hatten, sahen stattdessen ein äußerst spannendes Match gegen die SG Siemens Erlangen. Gerne hätten wir am Abend zusätzlich noch den Aufstieg gefeiert, aber Siemens war letztlich ein Quäntchen besser und siegte nach lange ausgeglichenem Spielverlauf schließlich mit 9:7.


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Nach kurzer Enttäuschung fanden sich dann aber alle Beteiligten mit guter Laune im Sportheim wieder – einschließlich des siegreichen Siemens-Teams, das Volker bereits vor Spielbeginn nach dem Motto „Egal wie das Spiel ausgeht, Ihr seid auf der Feier ebenfalls herzlich eingeladen“ begrüßt hatte. Zunächst sprach Volker eine Einführung und begrüßte die Ehrengäste, die wiederum mit einem Grußwort antworteten: Bürgermeister Ruth hob unter anderem die besonderen Vorzüge des Tischtennissports hervor und Kreisvorsitzender Berger lobte die freundschaftliche Verbundenheit zwischen dem SC Uttenreuth und anderen Vereinen des Kreises. SCU-Vorstand Karl-Heinz Seufert sprach zunächst über die aktuellen Erfolge der Tischtennisabteilung, um dann auch noch auf die Entwicklung des Gesamtvereins und auf die steigenden Mitgliederzahlen einzugehen. Der Vorsitzende des Bayerischen Tischtennis-Verbands Claus Wagner war zwar nicht anwesend, hatte aber ebenfalls ein Grußwort gesandt, das Jubiläums-Mitorganisator Joe Bittorf vortrug. Wagners besonderer Glückwunsch und Dank galt den Verantwortlichen der Tischtennisabteilung mit Abteilungsleiter Volker Rubin an der Spitze, aber auch dem gesamten Führungsteam, ebenso aber auch allen ihren Vorgängern, die maßgeblich zur kontinuierlichen Entwicklung dieser Sparte beigetragen haben.

Anschließend hielt Volker einen reich bebilderten Powerpoint-Vortrag, in dem er 50 Jahre Uttenreuther Tischtennisgeschichte Revue passieren ließ – beginnend mit der Wiedergründung der Abteilung durch Hans Götz im Jahr 1966, über die ersten großen Erfolge der Uttenreuther Mannschaften in den siebziger und achtziger Jahren bis hin zu den Aufstellungen und Platzierungen der aktuellen Mannschaften und der Vorstellung unserer Neuzugänge. Gewürdigt wurden auch die beiden bisher erfolgreichsten in Uttenreuth ausgebildeten Tischtennis-Cracks: Oliver Rothhaupt, der mehrfach Bayerischer und Süddeutscher Jugendmeister wurde und den sein Weg bis in die Regionalliga nach Hilpoltstein führte, sowie Petra Rubin, die 2012 an den Seniorenweltmeisterschaften in Stockholm teilnahm und 2015 Bayerische Meisterin und Deutsche Vizemeisterin bei den Seniorinnen AK 60 wurde. Aber auch außerhalb des Tischtennissports waren einige Aktive sehr erfolgreich. Zu nennen ist hier insbesondere unsere ehemalige Spielerin Christine Adelhardt, die als Leiterin des ARD-Studios in Peking häufig mit ihren Beiträgen in den Nachrichten zu sehen war.


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Nach der Präsentation folgte der lukullische Teil des Abends: ein reichhaltiges kaltes und warmes Buffet, das die Familie Exner servierte. Als Hintergrundmusik spielte die Band „Tuneful – liver geht’s nicht“ passend zum Jubiläum Hits aus den letzten 50 Jahren, während mit dem Beamer Bilder aus einem halben Jahrhundert Vereinsgeschichte an die Wand projiziert wurden. Weiterhin folgten noch zwei Ehrungen für Manfred Meier und Uwe Kirchner für 30 und 40 Jahre Verbands-Tischtennis. Vom gemeinschaftlichen Essen ging es fließend zum gemütlichen Beisammensein über, wo eine Menge persönlicher Erinnerungen ausgetauscht wurde. Wer Lust hatte, konnte auch noch tanzen oder sich an der von Joe Bittorf und Oliver Rothhaupt arrangierten Caipi-Bar bedienen.

Insgesamt wurde die von Elke Mauri als „Cheforganisatorin“ vorbereitete und gestaltete Feier ein Riesenerfolg. Die rund 80 Gäste kamen voll auf ihre Kosten und viele waren anschließend voll des Lobes. Gefallen hat den Teilnehmern vor allem, ehemalige Mitspielerinnen und -spieler wieder zu treffen und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Auch das Projizieren alter Bilder an die Wand und die Caipi-Bar kamen sehr gut an. So war es kein Wunder, dass die letzten Gäste erst gegen 1.30 Uhr den Heimweg antraten, darunter auch ein begeisterter Spieler von der Siemens-Konkurrenz und dessen Freundin: „Das könnte man gerne öfter haben in Uttenreuth“ war sein abschließendes Resümee.

Volkers um Bilder vom Relegationsspiel und vom Jubiläum erweiterter ppt-Vortrag zur Vereinsgeschichte lässt sich hier downloaden (PDF, ca. 3,7 MB).



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Saison 2015/2016 ist abgeschlossen

01.05.2016 Bereits einen Spieltag vor Schluss sicherte sich unsere 2. Herrenmannschaft aufgrund eines Patzers des Tabellendritten Frauenaurach (7:9 gegen Tennenlohe) den zweiten Platz und damit die Berechtigung zu Aufstiegsspielen in die 3. Bezirksliga. Erfreulich auch die Leistungen der 1. Herrenmannschaft und unserer beiden Damenteams, die sichere Mittelfeldplätze erreichten. Von den Herren-Mannschaften III und IV, die in der Vorrunde mit vielen langwierigen krankheitsbedingten Ausfällen konfrontiert waren, brachte sich nur die 3. Mannschaft in Sicherheit, während die 4. Mannschaft als Vorletzter das rettende Ufer nicht mehr erreichte.


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1. Herrenmannschaft (2. Bezirksliga Nord/West)
Nachdem die 1. Herrenmannschaft zur Winterpause noch auf dem drittletzten Platz lag, konnte sie ihre Leistungin der Rückrunde stabilisieren. Maßgeblichen Anteil daran hat Max Streichert, der zur Rückrunde vom MTV Ingolstadt in unser oberes Paarkreuz wechselte. Das erste Rückrundenspiel gegen Scheinfeld ging zwar noch äußerst unglücklich mit 7:9 verloren, dann aber folgten vier Siege, ehe es ersatzgeschwächt gegen den Tabellendritten TV Fürth 1860 eine deutliche Niederlage setzte. Beim Tabellenführer Weiherhof II zeigte dann aber die Mannschaft, was in ihr steckt: Durch einen Sieg setzte sie sich sogar kurzfristig an die Spitze der Rückrunden-Tabelle, ehe es im letzten Spiel ersatzgeschwächt doch noch eine Niederlage gab. Letztendlich wurde mit 15:17 Punkten ein sicherer Platz im Mittelfeld erreicht. Erheblichen Anteil daran hatte neben Neuling Max und unserer wie immer starken Nr. 1 Oliver Rothhaupt vor allem Benjamin Jäckel, der mit einer Bilanz von 23:4 in der Spieler-Gesamtrangliste auf den vierten Platz der Liga vorstieß.

2. Herrenmannschaft (1. Kreisliga)
Fast hätte unsere 2. Herrenmannschaft durch eine Niederlage beim Absteiger Weisendorf den bereits sicher geglaubten zweiten Tabellenplatz noch verspielt, der zu Relegationsspielen um den Aufstieg in die 3. Bezirksliga berechtigt. Da aber der hartnäckigste Verfolger Frauenaurach gegen Tennenlohe ebenfalls zwei Punkte einbüßte, ging es Freitag, den 22.04.2016 zuerst gegen den Tabellenzweiten der 1. Kreisliga Fürth, Retzelfembach. Unterstützt von zahlreichen Schlachtenbummlern aus Uttenreuth siegte unsere Mannschaft in der Veitsbronner Grundschule deutlich mit 9:1 gegen die stark ersatzgeschwächten Retzelfembacher. Das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die 3. Bezirksliga am darauf folgenden Samstag gegen die SG Siemens Erlangen ging dann aber 7:9 verloren. Die insgesamt hervorragende Saisonleistung wurde dadurch aber nicht geschmälert. Grundlage für das gute Abschneiden in der Meisterschaftssaison ist eine ausgeglichen gute Mannschaftsleistung, zu der auch unsere beiden Neuzugänge Dietmar Aumann und Andreas Koch als häufig eingesetzter Ergänzungsspieler maßgeblich beigetragen haben.

3. Herrenmannschaft (2. Kreisliga Ost)
Die 3. Herrenmannschaft litt zunächst am meisten unter der Verletzten-Misere. Ein Fehlstart mit 0:8 Punkten und der letzte Tabellenplatz waren die Folge. Aber bereits beim ersten Mitwirken der aus 2. Mannschaft heruntergerückten, aber zunächst nicht einsatzfähigen Spieler Wolfgang Herrmann und Stefan Friedrich glückte die Trendwende und die Mannschaft blieb fortan in der Vorrunde ungeschlagen. Im ersten Spiel der Rückrunde gab es gegen Kalchreuth einen Kantersieg, ehe ohne die Nr. 1 und die Nr. 3 – also stark ersatzgeschwächt – gegen Eltersdorf erstmals seit sechs Spielen wieder eine Niederlage zu verkraften war. Auch im anschließenden Spiel bei Siemens war das Team völlig von der Rolle, ehe es mit Siegen gegen Großdechsendorf und beim Vorletzten CVJM II wieder auf die Erfolgsspur zurückkehrte. Trotz anschließender 6:9-Niederlage gegen den TV48 Erlangen (nach 4:0-Führung!) und zwei weiterer Niederlagen gegen Eschenau und gegen den Tabellenersten SpVgg Erlangen V gelang dann durch einen 9:1-Kantersieg gegen die SpVgg Erl. VI der Sprung auf Platz 5 und damit der endgültige Klassenerhalt.

4. Herrenmannschaft (3. Kreisliga Ost)
Unsere 4. Mannschaft – wie die 3. Mannschaft Aufsteiger – konnte sich für die neue Saison nicht verstärken, sondern verlor sogar noch einen ihrer Spitzenspieler. Krankheitsbedingte Ausfälle erschwerten die Lage noch weiter, sodass wir bei Halbzeit ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz lagen. In der Rückrunde verbesserte sich die Situation deutlich, da mit Klaus Moosburger und Andreas Geisler zwei Spieler aus der 3. Mannschaft herunterrückten. So konnte bereits nach dem ersten Spiel durch einen Sieg über Eschenau die rote Laterne abgegeben werden. Leider gab es dann gegen Forth eine knappe 7:9-Niederlage und auch gegen den Aufstiegskandidaten Großdechsendorf II hielt die Mannschaft spielerisch mit, stand am Ende aber wieder ohne Punktgewinn da. Nachdem auch das Duell mit dem Drittletzten Heroldsberg zu unseren Ungunsten ausging, war der Abstieg nicht mehr zu vermeiden. Auch die letzten drei Spiele gingen leider - wenn zum Teil auch äußerst knapp - verloren. Immerhin konnte aufgrund des deutlich besseren Spielverhältnisses gegenüber Eschenau der vorletzte Platz behauptet werden.
Nachtrag: Da einige Vereine nach Saisonschluss ihre Mannschaften entweder zurückzogen oder auf die ihnen zustehende Klasse verzichteten, wurde in der 3. Kreisliga Ost ein zusätzlicher Platz frei. Regelgemäß wurde dieser Platz dem Tabellenvorletzten der letzten Saison zugeordnet, also unserer 4. Herrenmannschaft, die somit nicht absteigen muss.

Jugendmannschaft (1. Kreisliga Jungen)
Die Jugendmannschaft hatte in der 1. Kreisliga Höhen und Tiefen. Als Aufsteiger verlor sie drei Stammspieler und musste deshalb neue Spieler einsetzen, die noch keine Wettkampfpraxis hatten. Trotz dieser Schwierigkeiten konnten wir in der Rückrunde immerhin noch Weisendorf und Zeckern II schlagen und Platz 4 erreichen. Erfolgreichster Spieler war Anton Hofmann, der mit einem Verhältnis von 16:6 in der Spieler-Rangliste der Staffel Platz 5 erreichte.


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1. Damenmannschaft (3. Bezirksliga Nord)
Zunächst sah es nicht gut aus für die 1. Damenmannschaft, die mit 0:6 Punkten in die neue Saison startete. Dann aber fing sich die Mannschaft und rückte bis zum Ende der Vorrunde mit 7:7 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vor. Großen Anteil an dieser positiven Überraschung hatte Jeanette Hefele, die mit einer Bilanz von 16:1 zur besten Vorrunden-Spielerin der Liga avancierte. Wie wichtig sie für das Team ist, zeigte sich auch wieder in den ersten drei Spielen der Rückrunde, an denen sie zweimal nicht mitwirkte. Prompt gab es drei deutliche Niederlagen und der Abstiegsrelegationsplatz rückte wieder in bedrohliche Nähe. Mit Jeanette fing sich die Mannschaft aber wieder, verscheuchte mit vier Siegen endgültig das Abstiegsgespenst und wurde mit nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz Vierter.

2. Damenmannschaft (1. Kreisliga)
Die Aufstellung einer 2. Damenmannschaft stand lange auf der Kippe, da zunächst nur drei Spielerinnen am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen wollten. Mit Neuzugang Anna Kurth als vierter Spielerin konnte das Team aber in der Kreisliga angemeldet werden und belegte nach der Vorrunde mit 6:4 Punkten Platz 3 - ein toller Erfolg für eine neuformierte Mannschaft. Diese Leistung konnte das Team in der Rückrunde bestätigen und wurde auch in der Schlusstabelle mit 12:8 Punkten Dritter.

Wer holte in der Vorrunde die meisten TTR-Zugewinne?
Erfolgreichster „Zugewinnler aller Klassen“ war in der Vorrunde Uwe Kirchner, der alle seine Spiele in der 1. Kreisliga gewann (9:0) und sein TT-Rating um 59 Pluspunkte auf 1547 Punkte verbesserte. Auf den weiteren Plätzen bei den Herren folgen: Benjamin Jäckel (+33/1710), Tom Sturm (+31/1238), Neuzugang Maximilian Streichert (+21/1762) und A. Böhm (+20/1230).
Bei den Damen am erfolgreichsten: Jeanette Hefele (+34/1313) vor Marita Rosenecker (+25/1162) und Barbara Scherer (+22/1102)
Bei weitem erfolgreichster Jugendlicher war Anton Hofmann mit 41 Pluspunkten und einer Verbesserung auf 1119 TTR-Punkte.
Gewertet wurden alle Spiele vom 1.7. bis 31.12. (Meisterschaft, Pokal, Turniere), wenn darunter mindestens drei Meisterschaftsspiele waren.



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2. Mannschaft unterliegt im Relegations-Entscheidungsspiel

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01.05.2016 Der Traum vom Aufstieg unserer 2. Herrenmannschaft in die 3. Bezirksliga fand am 30. April leider ein vorläufiges Ende: Vor rund 40 Zuschauern unterlag sie in einem lange ausgeglichenen Spiel der SG Siemens Erlangen mit 7:9.

Dabei hatte für uns alles sehr gut begonnen: Zwei von den drei Doppeln gingen an uns. Siemens war zwar ohne Nr. 1 angereist, aber trotzdem sehr gut im ersten Paarkreuz besetzt. So mussten wir beide Spiele abgeben zu einem 2:3 Rückstand. In der Mitte konnte Uwe Kirchner gegen Peter Schechinger gewinnen und Sebastian Schleusener verlor leider sehr knapp in fünf Sätzen gegen einen starken Daniel Quick, sodass wir weiter im Rückstand lagen (3:4). Im hinteren Paarkreuz rechneten wir eigentlich mit 4 Punkten. Leider machte uns unser ehemaliger Spieler Frank Donner einen Strich durch die Rechnung und gewann sein erstes Spiel gegen Andi Koch glatt mit 3:0. Did Aumann konnte sich aber gegen Florian Süß durchsetzen: Halbzeitstand somit 4:5.

Nun mussten wir im vorderen Paarkreuz punkten. Robert Lin gewann gegen Andres Guerrero 3:0, aber die sehr gute Nr. 1 von Siemens, Neng-Yu Lin, war auch von Manfred Meier nicht zu bezwingen. Auch im mittleren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung: Uwe gewann zwar den ersten Satz klar gegen Daniel Quick, musste sich dann dem immer stärker werdenden Gegner aber mit 1:3 geschlagen geben. Sebastian siegte gegen Schechinger in vier Sätzen – und somit blieb es beim 1-Punkte-Rückstand (6:7).

Die Hoffnungen ruhten jetzt auf unserem hinteren Paarkreuz. Andi konnte Florian Süß knapp in fünf Sätzen besiegen, aber gegen Frank Donner fand auch Did kein Konzept und unterlag in drei Sätzen. Nun war klar, dass wir das Relegationsspiel verloren hatten, da Siemens auch nach Sätzen vorne lag. Das Schlussdoppel war dann nicht mehr entscheidend – es ging 0:3 aus. Endstand somit 7:9. Auch wenn der Aufstieg nicht gelang, bleibt festzuhalten: Unsere 2. Mannschaft spielte eine ganz tolle Saison und sollte sich wegen dieser knappen Niederlage nicht grämen. Siemens war im entscheidenden Moment stärker und hat verdient gewonnen (siehe auch: click-TT-Ergebnisbericht).


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Was die Zuschauer angeht, hatte unsere 2. Herrenmannschaft bereits im ersten Relegationsspiel beim Zweiten der 1. Kreisliga Fürth ein Heimspiel: 13 Schlachtenbummler aus Uttenreuth waren angereist, um unser Team anzufeuern. Aus der zu erwartenden engen Begegnung wurde dann aber nichts, denn Retzelfembach musste ohne sein reguläres oberes Paarkreuz antreten und stand deshalb von vornherein auf verlorenem Posten. Gleich die ersten drei Doppel gingen jeweils 3:0 für unser Team aus und nach den ersten vier Einzeln stand es 7:0, ehe es die einzige Niederlage gab. Unsere Nr.1 Manfred Meier machte dann den Sack zu, gewann sein Spiel mit 3:0 und sorgte für den 9:1-Endstand (siehe auch: click-TT-Ergebnisbericht).


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Vereinsmeisterschaft 2015

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27.07.2015 17 Spielerinnen und Spieler und damit fast genauso viele wie im letzten Jahr nahmen an der diesjährigen Vereinsmeisterschaft teil, die am Samstag, den 18. Juli 2015 stattfand. Angesichts der angesagten hohen Temperaturen und des für einige Teilnehmer nicht ganz so günstigen Samstagstermins war insbesondere die gute und qualitativ hochwertige Beteiligung bei den Herren sehr erfreulich, während bei den Damen und Jugendlichen leider nur jeweils zwei Teilnehmer/innen am Start waren.

Wie schon oft in den letzten Jahren wurden sämtliche Teilnehmer auf vier Gruppen mit Spielen jeder gegen jeden verteilt. Anschließend ging es für alle im doppelten K.O.-System weiter, wobei eine Platzierung als Gruppendritter oder Gruppenvierter als erste Niederlage gezählt wurde.

Letztendlich lief es wieder auf ein Duell der beiden punktbesten Teilnehmer Benjamin Jäckel und Sebastian Höhne hinaus, das Benni wiederum für sich entscheiden konnte und damit zum fünften Mal in Folge Vereinsmeister wurde. Neuzugang Dietmar Aumann schaffte Platz 3 und Uwe Kirchner sicherte sich den vierten Platz. Neben seinem Einzelerfolg errang Benni mit seinem Partner Andreas Geisler auch den Doppeltitel. Edeltraut Mutter und Uwe Kirchner wurden hier Zweite.

Die Damen und Jugendlichen konnten direkt ihr Endspiel ausrichten, das bei den Jugendlichen Anton Hofmann gegen Tom Meyer und bei den Damen Edeltraut Mutter gegen Marlene Härer jeweils deutlich für sich entschieden.

Die Siegerehrung fand beim anschließenden Spanferkelessen statt, das Abteilungsleiter Volker Rubin auch als Meisterfeier für die 3. Mannschaft und als Aufstiegsfeier für die 4. Mannschaft und das Jugendteam arrangiert hatte.


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Saison-Rückblick: 3. und 4. Herrenmannschaft steigen auf

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21.05.2015 Unsere vor zwei Jahren begonnene Erfolgsserie im Herrentischtennis konnten wir auch in der vergangenen Saison fortsetzen. Nachdem in den letzten beiden Jahren zunächst unsere 1. und anschließend die 2. Mannschaft den Aufstieg schafften, gelang dieses Kunststück nun auch der 3. und 4. Herrenmannschaft. Sehr erfreulich war auch der zweite Platz unserer neu formierten Jugendmannschaft sowie das Abschneiden der 2. Herrenmannschaft, die als Aufsteiger einen hervorragenden vierten Platz in der 1. Kreisliga belegte. Die 1. Herrenmannschaft war zwar zeitweise in Abstiegsnöten, aber ein Relegationsspiel wie im letzten Jahr blieb ihr diesmal erspart. Einziger Wermutstropfen in dieser Saison ist der letzte Tabellenplatz des Damenteams.

Damenmannschaft
Da Elke Mauri gesundheitsbedingt aussetzen musste, stand uns eine schwierige Saison bevor. Die Vorrunde bestätigte diese Vorahnung – wir blieben sieglos und landeten mit 1:15 Punkten auf dem letzten Platz. In der Rückrunde stieß dann Jeanette Hefele (früher Neunkirchen) zu der Mannschaft. Jeanette blieb in all ihren Spielen ungeschlagen und wurde mit einem Verhältnis von 10:0 Spielen beste Rückrundenspielerin der Liga im zweiten Paarkreuz. Mit ihr holten wir noch sieben Punkte und wurden sechstbeste Rückrundenmannschaft. Doch leider kam die Aufholjagd etwas zu spät. Da andere Abstiegskandidaten ebenfalls noch punkteten, konnten wir die rote Laterne nicht mehr abgeben. Es steht nun der Abstieg in die Kreisliga bevor, wenn nicht noch ein Platz am grünen Tisch in der Bezirksliga für uns frei wird.

1. Herrenmannschaft
Nach einer spannenden und abwechslungsreichen Saison erkämpfte sich unsere 1. Mannschaft trotz krankheitsbedingter Aufstellungsprobleme im zweiten Jahr nach dem Aufstieg den Klassenerhalt in der 2. Bezirksliga. Da die Liga nicht so stark besetzt war wie im Jahr zuvor, hatten wir vor Saisonbeginn gehofft, nicht wieder in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden. Leider gingen dann aber in der Vorrunde einige Spiele bzw. Punkte unglücklich verloren. Damit gehörten wir am Ende der Vorrunde wieder zum Kreis der abstiegsgefährdeten Mannschaften. In der Rückrunde konzentrierten wir uns wegen unserer Personalprobleme vor allem auf die abschließenden Spiele gegen die mitgefährdeten Teams von Diespeck, Herzogenaurach und TV 48 Erlangen – wie sich herausstellen sollte eine durchaus risikoreiche Strategie. Zwar konnten wir gegen Diespeck wie geplant in bester Aufstellung antreten und deutlich gewinnen, im Spiel gegen den TV Erlangen kam dann aber das Verletzungspech wieder zurück, denn unsere Nr. 2, Ulrich Schnappinger, musste nach dem Eingangsdoppel aufgeben. In einem dramatischen Fight siegten wir dennoch mit 9:6. Außerdem hatten wir noch insofern Glück, als der TV 48 gegen Herzogenaurach gewann und wir dadurch vorzeitig gerettet waren. So blieb die hohe Niederlage gegen Herzogenaurach zum Saisonabschluss, bei der zusätzlich auch noch unsere Nr. 1 Oliver Rothhaupt ausfiel, für uns ohne Folgen.


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2. Herrenmannschaft
Nach dem letztjährigen Aufstieg in die 1. Kreisliga lautete die spannende Frage zu Beginn der Saison: „Können wir in der höheren Liga bestehen?“ Ohne Manfred Meier, aber dafür mit SCU-Rückkehrer Adam Bardonski und Neuzugang Harald Roth schlossen wir die Vorrunde positiv mit 11:7 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz ab. Bereits da zeichnete sich ab, dass die Stammspieler Wolfgang Herrmann und Stefan Friedrich in den meisten der Rückrundenspiele verletzungsbedingt fehlen würden. Da zudem Adam in die erste Mannschaft aufrückte, sahen wir der Rückrunde doch sehr besorgt entgegen. Doch dank Robert Lin, der die Rolle als Nr. 1 der Mannschaft von Adam übernahm, und der engagierten Leistung der verbliebenen Spieler und nicht zuletzt aufgrund tatkräftiger Unterstützung aus der 3. Mannschaft wurden wiederum 11:7 Punkte erkämpft. Damit konnte man sogar noch auf Platz 4 vorrücken – eine tolle Platzierung angesichts der notwendig gewordenen Umstellungen.

3. Herrenmannschaft
Nach dem letzten Platz in der vorangegangenen Saison ging dieses Jahr eine neu formierte Mannschaft an den Start. Bedingt durch Neuzugänge in der 2. Mannschaft rutschen Volker Rubin und Johannes Stens in die 3. Mannschaft und bildeten dort ein sehr erfolgreiches vorderes Paarkreuz. Nach einem mühsamen Start (9:7 gegen Tennenlohe, 8:8 gegen Brand und 7:9 gegen den ATSV Erlangen) fand die Mannschaft ihren Rhythmus und musste nur noch gegen Heroldsberg einen Punkt abgeben. Die Vorrunde wurde mit 14:4 Punkten auf dem zweiten Platz beendet, einen Punkt schlechter als der ATSV. In der Rückrunde konnte sich die Mannschaft nochmals verstärken, da Matthias Kubiak aus Rosenheim zu uns stieß. Vor allem das Doppel Kubiak/Geisler, das häufig das gegnerische Doppel Nr. 1 bezwang, brachte die Mannschaft noch weiter voran. So wurde in der Rückrunde nur ein Punkt gegen die SpVgg Erlangen abgegeben. Zusätzlich wurden uns noch zwei Punkte abgezogen, da wir das Rückspiel gegen den ATSV aus Protest gegen das Verhalten eines Gästespielers vorzeitig abgebrochen hatten. Mit 29:7 Punkten wurden wir dennoch klar Meister und Aufsteiger in die 2. Kreisliga.

4. Herrenmannschaft
Die 4. Mannschaft, in der letzten Saison ebenfalls noch Tabellenletzter, wurde durch unsere Tennisspieler Markus Staudacher und Andi Bosdorff sowie Tom Sturm (früher Eschenau) verstärkt. In Anbetracht dieser Besetzung hatten wir von vornherein Ambitionen auf einen vorderen Tabellenplatz. Und tatsächlich konnte die Mannschaft bereits in der Vorrunde fast alle Spiele souverän gewinnen und musste sich nur dem starken FC Eschenau geschlagen geben. Die gleiche Bilanz wurde in der Rückrunde erzielt, in der wir wieder nur gegen die Eschenauer zwei Punkte abgaben. Somit erreichten wir mit nur vier Minuspunkten und zehn Punkten Vorsprung auf die Verfolger den zweiten Platz, der zum Aufstieg in die 3. Kreisliga berechtigt.

5. Mannschaft
Aufgrund der Neuzugänge bei den Herrenmannschaften konnten wir dieses Jahr zusätzlich eine 5. Mannschaft melden. Sie spielte als 4er-Mannschaft in der sogenannten Hobbyrunde. Dieses Experiment kann als gelungen betrachtet werden. Die Mannschaft spielte mit viel Engagement und Spaß und belegte den vierten Tabellenplatz von insgesamt sechs Mannschaften.


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Jugendmannschaft
Nachdem wir in der letzten Saison unsere Jugendmannschaft zurückziehen mussten, konnten wir dank zweier Neuzugänge diesmal wieder eine Mannschaft melden. Deren Freude auf die ersten Punktspiele war groß und noch größer die Begeisterung über die Erfolge der Hinrunde. Fünf von sieben Spielen wurden klar gewonnen und die Gedanken an einen möglichen Aufstieg beflügelten das Mannschaftstraining. Konzentriert wurde mit den drei Jugendtrainern Sebastian Höhne, Harald Roth und Freddy Huber gearbeitet und gespielt. Inzwischen zu einem tollen Team zusammengewachsen, konnten unsere Jugendlichen auch die in der Hinrunde noch unbesiegte Mannschaft von Eltersdorf I bezwingen. Zum Schluss fehlte gerade mal ein Pünktchen zum Aufstieg, aber auch die Vizemeisterschaft der jungen Uttenreuther ist ein schöner Erfolg und berechtigt zu großen Hoffnungen für die kommende Saison.

Saison-Gewinner bei den TTR-Ranglistenpunkten
Die gute Leistung unserer beiden neuen Jugendspieler Anton Hofmann und Tom Meyer spiegelt sich auch in deren TTR-Ranglistenpunkten (TTR = Tischtennis-Rating) wider: Anton schaffte 152 Punkte und Tom 123 Punkte Zugewinn. Da für Jugendliche und Neu-/Wiedereinsteiger höhere „Änderungskonstanten“ (+-25, 50, 75 oder 100%, je nach Alter und im letzten Jahr absolvierten Spielen) vorgesehen sind, die sich bei Siegen als Punkt-Bonus niederschlagen, sind ähnliche Zugewinne bei „etablierten“ Spielern und Spielerinnen allerdings kaum möglich. Wiedereinsteigerin Jeanette Hefele, die 25% Zuschlag auf ihre ersten 15 Spiele erhielt, schaffte immerhin noch +86 Punkte. Die erfolgreichsten Zugewinnler bei den etablierten Herren waren (Turniere mitbewertet): Johannes Stens (+73), Peter Süß (+69), Adam Bardonski (+52), Klaus Moosburger (+51), Volker Rubin und Matthias Krampert (je +37).



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Vereinsmeisterschaft 2014

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15.08.2014 Mit 18 Spielerinnen und Spielern war die Anzahl der Teilnehmer an der diesjährigen Vereinsmeisterschaft am 27. Juli zwar nicht überragend, lag aber immerhin höher als in den beiden vergangenen Jahren. Neben elf Herren beteiligten sich noch drei Damen und vier Jugendliche an den Wettbewerben.

Sämtliche Teilnehmer wurden auf vier Gruppen mit Spielen jeder gegen jeden verteilt. Anschließend ging es für alle im doppelten K.O.-System weiter, wobei eine Platzierung als Gruppendritter oder Gruppenvierter als erste Niederlage gezählt wurde. Bei Vierergruppen garantiert dieser Austragungsmodus für jeden Teilnehmer mindestens vier Spiele. Zusätzlich spielten die Jugendlichen und die Damen auch noch untereinander ihre Meisterschaft aus. Und natürlich gab es auch eine Doppelkonkurrenz.

Erwartungsgemäß wurden mit Benjamin Jäckel, Sebastian Höhne, Robert Lin und Adam Bardonski diejenigen Spieler Gruppensieger, die aufgrund ihrer TTR-Punktzahl gesetzt waren. Als Gruppenzweite qualifizierten sich Volker Rubin, Elke Mauri, Freddy Huber und Harald Böhm ebenfalls direkt für die Hauptrunde.

Benny, der bereits in den drei Jahren zuvor das Turnier gewonnen hatte, setzte seinen Siegeszug auch in der Hauptrunde fort und wurde ungeschlagen Meister. Sebastian, der zunächst nur 2:3 gegen Benny verloren hatte, im "Endspiel" aber chancenlos war, belegte Platz 2. Adam, der wiederum Sebastian knapp unterlegen war, wurde Dritter. Den vierten Platz schließlich erkämpfte Freddy – angesichts seiner angeschlagenen Gesundheit und seiner langen Wettkampfpause eine erfreuliche Überraschung.


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In der Doppelkonkurrenz bekamen die acht Punktbesten jeweils einen Partner aus den unteren Punkträngen zugelost. Dementsprechend gab es für die im K.O.-System ausgetragene Konkurrenz keine klaren Favoriten. Letztendlich harmonierte das Doppel Bardonski / Weidler am besten und gewann sämtliche Spiele 3:0, darunter auch das Endspiel gegen Robert Lin und dessen Doppelpartner Herve Meyer-Olbersleben.

Bei den Damen setzte sich unsere Nr. 1 und "Abonnements"-Meisterin Elke Mauri gegen Edeltraut Mutter und Gabi Döres durch. Bei den Jugendlichen gewann Markus Probst vor Herve.


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Saison-Rückblick 2013/2014 inklusive TTR-Veränderungen

19.05.2014 Erfolge und Misserfolge waren in der Saison 2013/2014 sehr ungleichmäßig auf die Tischtennis-Teams des SC Uttenreuth verteilt. Während unsere 2. Herrenmannschaft als Meister in die 1. Kreisliga aufsteigt, mussten unsere 1. Herrenmannschaft und das Damen-Team schwer um den Klassenerhalt kämpfen. Am härtesten traf es unsere 3. Mannschaft, die weit abgeschlagen Tabellenletzter der 3. Kreisliga wurde. Auch die 4. Mannschaft konnte trotz deutlich besserer Rückrunde das Tabellenende nicht mehr verlassen. Die Jugendmannschaft musste nach Beginn der Rückrunde zurückgezogen werden, da sie dreimal nicht angetreten war.

Damenmannschaft (3. Bezirksliga Nord)
Ein leistungsmäßiges Auf und Ab vollführte diesmal unsere Damenmannschaft. Nach schwachem Start mit 1:9 Punkten fing sie sich in den letzten vier Spielen der Hinrunde und setzte sich ins Mittelfeld ab. Der Rückrundenbeginn missglückte mit 1:7 Punkten dann ebenfalls wieder, ehe ausgerechnet mit einem 8:5-Sieg gegen den Tabellenführer Zeckern II eine erneute Wende glückte und eine Serie von 9:1 Punkten hingelegt wurde. Der zwischenzeitlich drohenden Abstiegsgefahr konnte man damit zwar ein Schnippchen schlagen, aber es wurde überdeutlich, dass alle Siege mit dem Namen einer Spielerin verknüpft waren, nämlich mit Elke Mauri: Mit ihr an Bord gelangen 16:6 Punkte, ohne Elke gab es die niederschmetternde Bilanz von 1:13 Punkten. Bei einem etwaigen Ausfall oder Aussetzen von Elke ohne gleichwertigen Ersatz dürfte es in der nächsten Saison für das Team sehr schwer werden.

1. Herrenmannschaft (2. Bezirksliga Nord/West)
Einen ähnlichen Verlauf wie die Vorrunde nahm für unsere 1. Herrenmannschaft auch die Rückrunde: Einem Auftaktsieg über den späteren Absteiger Bad Windsheim folgten fünf Niederlagen, darunter auch ein überraschendes 6:9 gegen den Tabellenletzten Neustadt/Aisch. Damit geriet die Mannschaft zunächst einmal in akute Abstiegsnot. Das Schlimmste, also der direkte Abstieg, konnte dann aber durch zwei knappe 9:7-Siege gegen die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, Weiherhof II und Stein III, verhindert werden. Für die direkte Rettung reichten diese Siege jedoch nicht mehr, da Weiherhof zwar nach Punkten, aber nicht hinsichtlich der Match-Bilanz eingeholt werden konnte. Damit wurde ein Relegationsspiel gegen den Zweitplazierten der 3. Bezirksliga Nord (TSV Altenberg) notwendig, das dann aber deutlich mit 9:4 gewonnen wurde. Garanten des Klassenerhalts waren vor allem Oliver Rothhaupt und Ulrich Schnappinger, die beide eine deutlich positive Bilanz im oberen Paarkreuz erzielten und zusammen auch ein hervorragendes Doppel bildeten. Erfreulich auch das Ergebnis von Benjamin Jäckel, der als Dritter im Bunde eine positive Bilanz schaffte.


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2. Herrenmannschaft (2. Kreisliga Ost)
Einen Riesenleistungssprung gegenüber der letzten Saison, als man nur Sechster wurde, machte unsere 2. Herrenmannschaft. Zwar musste sie den Ausstieg von Frank Didschies verkraften, konnte sich aber mit drei bezirksligaerfahrenen Spielern verstärken: Manfred Meier und Uwe Kirchner rückten aus der 1. Mannschaft herunter und Sebastian Schleusener, früher Delmenhorst, reihte sich nach fünfjähriger Tischtennis-Pause im Laufe der Vorrunde nahtlos in die Mannschaft ein. Als souveräner Halbzeitmeister behielt die Mannschaft ihre weiße Weste bis zum Prestigekampf gegen den härtesten Konkurrenten Möhrendorf am letzten Spieltag, der allerdings 6:9 verloren ging. An Meisterschaft und Aufstieg in die 1. Kreisliga änderte das aber nichts mehr. Der letzte Aufstieg gelang übrigens 2001, als die 2. Mannschaft in der Besetzung Ewald, Didschies, Süß, Neuner, Donner und Rubin mit acht Punkten Vorsprung Meister wurde.

3. Herrenmannschaft (3. Kreisliga Ost)
Was der „Club“ für die Fußball-Bundesliga, das ist die 3. Herrenmannschaft für die 3. Kreisliga – unbestrittener Rekordhalter in Sachen Abstieg. Bereits zum siebten Mal innerhalb der letzten 20 Jahre führt der Weg in die unterste Liga. Nur zwischen 2000 und 2006 konnte sich die Mannschaft einmal über einen längeren Zeitraum in der höheren Klasse halten. Die lediglich zwei Habenpunkte, die aus dem Vorrundensieg gegen Eltersdorf II resultieren, sind allerdings auch für die 3. Mannschaft absoluter Negativrekord. Was sind die Gründe für das schlechte Abschneiden? Zum einen ist die 3. Liga im oberen Paarkreuz traditionell stark besetzt. Auch diesmal gab es dort wenig zu holen, wie das Spielverhältnis von 6:60 zeigt. Zum anderen schwächelte die Mannschaft auch in den Doppeln, also dort, wo sie immer – auch in den Abstiegsjahren – relativ stark war.
Nachtrag: Aufgrund von Rückzug und Aufstiegsverzicht anderer Mannschaften steigt unsere 3. Herrenmannschaft trotz ihres letzten Tabellenplatzes nun doch nicht ab. Neues Ziel ist es nun, den Klassenerhalt in der kommenden Saison auch spielerisch zu sichern.

4. Herrenmannschaft (4. Kreisliga Ost)
Überraschend erfolglos präsentierte sich zunächst auch die 4. Herrenmannschaft, der in der Hinrunde lediglich ein Unentschieden gegen Großdechsendorf III gelang. Das änderte sich erst ab dem dritten Spiel der Rückrunde, als mit Markus Staudacher und Andreas Bosdorff zwei tischtennisbegeisterte SCU-„Tennis-Profis“ in das Geschehen eingriffen. Waren die Punkte vorher fast nur im oberen Paarkreuz erzielt worden, so trugen nun vor allem die beiden Neuen mit insgesamt 17:7 Punkten hochpositiv zur Gesamtbilanz bei. Das reichte dann zu den ersten beiden Siegen. Drei weitere Spiele gingen nur denkbar knapp mit 7:9 verloren – darunter auch das Spiel beim verlustpunktfreien Aufsteiger Tennenlohe, dem man bis zum Schlussdoppel Paroli bieten konnte. In der nächsten Saison wird sich die Mannschaft mit dieser Aufstellung wohl eher an der anderen Seite der Tabelle orientieren können.

Saison-Gewinner bei den TTR-Ranglistenpunkten
Das TTR-Berechnungsverfahren (TTR = Tischtennis-Rating) klärt u.a. auch, wie Tischtennis-Wiedereinsteiger nach längerer „Abstinenz“ und Neu-Einsteiger zu bewerten sind. Während Wiedereinsteiger pro Jahr Spielpause 40 Minuspunkte gegenüber ihrem letzten TTR-Stand erhalten, richtet sich die Anfangspunktzahl bei einem Neueinsteiger danach, auf welchem Platz der Mannschaftsmeldung er von seinem Verein eingeordnet wurde. Wird ein Neuling beispielsweise als Nr. 4 in einer Mannschaft der 4. Kreisliga eingeordnet, erhält er als Anfangswert den Durchschnitt aller auf Nr. 4 gesetzten Spieler dieser Liga. In den ersten 15 Spielen wird der Zugewinn oder Verlust pro Spiel zudem noch mit einem Faktor 1,5 vergrößert, damit schlechte Ersteinschätzungen schneller korrigiert werden. Ein solcher Fall ist unser Neueinsteiger Markus Staudacher der zunächst mit 1183 eingestuft wurde. Er hat inzwischen 92 Punkte dazugewonnen (u.a. in einem Turnier) und ist damit unser Spitzenreiter beim Zugewinn in der vergangenen Saison. Auch Andreas Bosdorff konnte als Neueinsteiger mit +41 ein beträchtliches Plus verbuchen.

Bei unseren „etablierten“ Herren schaffte den höchsten Zugewinn in der abgelaufenen Saison 2013/14 (einschließlich Pokal- und Turnierspiele) Wiedereinsteiger Sebastian Schleusener, der sein Punktekonto um 56 Punkte auf 1475 hinaufschraubte und auch die längste Siegesserie schaffte (15 Siege hintereinander). Auch das Plus von Benjamin Jäckel (+43 auf insgesamt 1688), Sebastian Höhne (+22/1621) und Oliver Rothhaupt (+17/1843) kann sich angesichts ihrer sowieso schon hohen Punktzahl sehen lassen. Wiedereinsteiger Peter Süß näherte sich mit +30 wieder seinem ursprünglichen TTR-Wert von 1304. Einen zweistelligen Punktzugewinn schaffte auch noch Harald Böhm (+18/1266). Bei den Damen erzielte Edeltraut Mutter (jetzt 1211 TTR-Punkte) mit +33 die höchste Steigerung vor Elke Mauri mit +27, die aber klare Nummer 1 bei der Gesamtpunktzahl (1289) bleibt.



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1. Mannschaft gewinnt Relegationsspiel

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03.05.2014 Nachdem unsere 1. Herrenmannschaft aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Weiherhof II nur den drittletzten Platz in der 2. Bezirksliga belegt hatte, musste sie in die Relegation. Gegner am Freitagabend (2. Mai) war in der Jahnsporthalle von Oberasbach der TSV Altenberg, der sich als Zweiter der 3. Bezirksliga Nord zuvor mit 9:7 gegen Wilhelmsdorf (Zweiter der BL West) durchgesetzt hatte.
Von Beginn an wurde unsere Mannschaft ihrer Favoritenstellung gerecht und lag bereits nach den Anfangsdoppeln mit 2:1 in Führung. In den anschließenden Einzeln punkteten Oliver Rothhaupt und Ulrich Schnappinger in sämtlichen Partien des oberen Paarkreuzes mit 3:0-Siegen. Für die restlichen Punkte zum souveränen 9:4-Erfolg sorgten Benjamin Jäckel, Robert Lin und Sebastian Höhne, der mit seinem abschließenden 3:0-Sieg über Jörg Bauer die Partie endgültig entschied und damit den Klassenerhalt sicherstellte.
Insgesamt war es eine Begegnung der klaren Ergebnisse. Es gab kein einziges Fünfsatz-Spiel, stattdessen sage und schreibe zehn 3:0-Siege und nur dreimal lautete das Ergebnis 3:1. Auch die meisten Sätze gingen klar aus. Oliver landete sogar ein 11:0 gegen die Nr.1 der Altenberger. So konnten am Schluss Spieler und mitgereiste Fans feiern und sich auf eine weitere Saison in der 2. Bezirksliga freuen.


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Unsere Neuzugänge seit November 2013

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15.02.2014 Bereits während der Hinrunde stieg Sebastian Schleusener in die Wettkämpfe mit ein. Sebastian hatte früher im norddeutschen Delmenhorst mehrere Jahre in der Bezirksliga gespielt, dann aber fünf Jahre pausiert. Seine TT-Erfahrung machte sich für uns sofort bezahlt: In die eh schon stark besetzte zweite Mannschaft fügte er sich nahtlos ein und gewann bisher alle seine Einzel. Zusammen mit Sebastian trat auch seine Freundin Christina Eckert in die Abteilung ein. Sie ersetzt in der Damenmannschaft inzwischen Elina Köhler, die nach Nürnberg verzogen ist. Christina studiert Pharmazie, Sebastian ist Informatiker. Beide wohnen in Baiersdorf.


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Ende Januar stieß Bastian Kettler zu uns, der die 3. Mannschaft verstärken soll. Er begann bereits als 7-Jähriger in Fischbach/Nbg. mit dem Tischtennissport. Später spielte er erfolgreich in der Jugend der SG Siemens Erlangen, die mit ihm bis in die 1.Bezirksliga aufstieg. Danach konzentrierte er sich mehr auf Abi und Studium (Dipl.-Ing.). Nun mit 30 Jahren hatte er einfach wieder Lust, Tischtennis zu spielen. Sebastian macht generell viel Sport, geht Discgolfen und ist gebürtiger Franke mit Wohnsitz in Bubenreuth.


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Freude am vereinsmäßigen Tischtennis haben auch zwei Mitglieder der SCU-Tennis-Abteilung entdeckt: Markus Staudacher und Andreas Bosdorff stellten fest, dass auch beim SCU-Tischtennis eine entspannte, familiäre, aber trotzdem motivierte Stimmung herrscht.
Markus spielt Tischtennis, seit er denken kann – früher allerdings nur im Freien. Seit er letztes Jahr in Bamberg Timo Boll sah, reifte in ihm der Entschluss, Tischtennis auch vereinsmäßig zu betreiben. Als Tennisspieler des SCU kam für ihn natürlich nur die TT-Abteilung des Vereins in Frage. Seine Hobbys sind Darts, Poker, Filme und Gespräche bei einem guten Bier. Er arbeitet in der Werbebranche.

Andreas Bosdorff ist seit 14 Jahren Mitglied der Uttenreuther Tennisabteilung. Tischtennis hat er schon als Kind im Urlaub und im Keller mit seinem Vater gespielt – dann rund 20 Jahre nicht mehr. Vor 1 Jahr hat er wieder angefangen und es hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er sich einen "vernünftigen" Schläger besorgte und beim SCU bereits mehrfach mittrainierte. Andreas ist 33 Jahre alt, studierter Betriebswirt, verheiratet und hat einen Hund namens Timmy. Er kommt ursprünglich aus Eckental und wohnt seit drei Jahren in Erlangen, wo er als Berater und Karrierecoach tätig ist.



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Vereinsmeisterschaft 2013

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30.09.2013 Wiederum enttäuschend war die Teilnahme an unserer Vereinsmeisterschaft. Lediglich zehn Aktive machten am Sonntag, den 15. September den diesjährigen Meistertitel unter sich aus. Doch so ein kleiner Kreis hat auch seine Vorteile: So konnte auf das sonst übliche doppelte K.O.-System verzichtet werden, so dass alle Teilnehmer - egal ob erfolgreich oder erfolglos - auf dieselbe Anzahl von Spielen kamen. Zudem war die Möglichkeit, unter die letzten Vier zu kommen, für die Spieler aus den unteren Mannschaften noch nie so groß wie diesmal. Letztendlich schafften es aber doch die in der TTR-Rangliste am besten Platzierten.

Begonnen wurde mit zwei Fünfergruppen, in denen jeweils jeder gegen jeden spielte. Die beiden Ersten kamen dann in die Endrunden-Vierergruppe und die restlichen sechs spielten in einer Trostrunden-Sechsergruppe. In beiden Gruppen ging es auch wieder jeder gegen jeden, wobei aber jeweils die Spiele aus der Vorrunde mitzählten.

Die größte Überraschung schaffte Volker Rubin, der in der Vorrunde Robert Lin 3:0 schlagen konnte. In der Endrunde gab es dann aber keine Überraschung mehr. Der als Favorit angetretene Benjamin Jäckel
wurde mit 3:0 Spielen klarer Sieger vor Manfred Meier, Robert Lin und Volker Rubin, die jeweils 1:2 Spielpunkte aufwiesen. Die mitgezählte Niederlage aus der Vorrunde kostete dabei Robert den sonst sicheren zweiten Platz.

Sieger der Trostrunde wurde dank des besseren Satzverhältnisses Harald Böhm mit 4:1 Spielen vor den punktzahlgleichen Heiner Weidler und Andreas Geisler.
Harald und Benny, also die beiden Sieger, gewannen auch die Doppelkonkurrenz gegen Volker/Heiner.
Elke Mauri als einzige Dame stand von vornherein als Meisterin fest.
Jugendliche beteiligten sich diesmal gar nicht.


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Rückblick auf die Saison 2012/13

29.06.2013 Zwei Jahrzehnte hatte die Tischtennis-Abteilung des SC Uttenreuth auf diesen Moment gewartet, dann war es so weit: Nach einem 9:5-Sieg im letzten Saisonspiel beim FC Eschenau stand sie als Meister der 3. Bezirksliga und direkter Aufsteiger in die 2. Bezirksliga Nord/West (Mittelfranken) fest. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte das Team um Spitzenspieler Oliver Rothhaupt die Konkurrenz vom TSV Stein III auf Platz 2 verweisen.


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Bereits in den letzten Jahren hatte die Mannschaft immer ganz oben mitgespielt. Aber Verletzungen und starke berufliche Beanspruchungen einiger Spieler bei gleichzeitig enger Spielerdecke verhinderten bisher den ganz großen Erfolg. Dennoch sind auch die 20 Jahre Bezirksliga-Zugehörigkeit bei nur einem „Ausrutscher“ in die 1. Kreisliga insofern bemerkenswert, als beim SCU das Tischtennisspiel wirklich nur als schönes Hobby betrieben wird.
Die starke Leistung der Mannschaft in der abgeschlossenen Saison dokumentiert sich auch in der Gesamt-Spielerrangliste der Liga: Von den 110 aufgelisteten Aktiven belegen Oliver Rothhaupt und Robert Lin die beiden ersten Plätze, aber auch Benjamin Jäckel und Frederik Huber schafften es unter die Top 15.

Neben der 1. Herrenmannschaft schickte die Uttenreuther Tischtennis-Abteilung weitere drei Herrenmannschaften sowie eine Damen- und eine Jugendmannschaft ins Meisterschaftsrennen.

2. Herren (2. Kreisliga Ost)
Nicht so gut wie erhofft lief es für die 2. Mannschaft. Trotz der Verstärkung durch Wolfgang Herrmann, der aus der 1. Mannschaft hinabgerückt war, fand die Mannschaft in vielen Spielen nicht zu ihrer gewohnten Form. So bewegte man sich die ganze Saison über im breiten Mittelfeld der Tabelle – bei Halbzeit sogar am unteren Rand. Das Rückrundenspiel beim Tabellenzweiten Eltersdorf zeigte dann exemplarisch die zwei verschiedenen Gesichter der Mannschaft: 8:3 führte sie bereits und demonstrierte dabei, dass sie mit den besten Mannschaften der Liga mehr als nur mithalten kann. Dann die Ernüchterung: Selbst dieser hohe Vorsprung konnte nicht in einen Sieg umgemünzt werden – am Schluss hieß es 8:8 Unentschieden. Auch beim Aufsteiger SG Siemens II und im abschließenden Spiel gegen die SpVgg Erlangen V blieb das Team wieder unter seinen Möglichkeiten und verlor beide Spiele. Somit reichte es zum Saisonende nur zu einem 6. Platz.

3. und 4. Herrenmannschaft (4. Kreisliga Ost)
Mit Aufstiegsambitionen war die 3. Herrenmannschaft in die Saison gestartet. Zwei rabenschwarze Tage in der Hinrunde mit Niederlagen in Kalchreuth und Spardorf machten dann aber die Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz bereits frühzeitig zunichte. Auch die beiden Vorrundenspiele gegen die späteren Aufsteiger TV 48 Erlangen VI und SpVgg Erlangen VII gingen verloren. Damit betrug der Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz zum Ende der Rückrunde bereits sechs Punkte. In der Rückrunde fing sich die Mannschaft in neuer Aufstellung dann wieder und verlor nur noch gegen den TV 48VI. Alle anderen Spiele, auch gegen den zweiten Aufsteiger SpVgg Erlangen, wurden mehr oder weniger deutlich gewonnen, sodass der Abstand auf den zweiten Platz zumindest verkürzt werden konnte. Letztendlich reichte dann aber auch dieser eigentlich undankbare dritte Platz – anders als im Vorjahr – doch noch zum Aufstieg, da der Ligen-Meister TV48VI kurz nach dem letzten Saisonspiel abgemeldet wurde.

Das Ziel unserer 4. Herrenmannschaft, sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu ziehen, gelang in der Hinrunde nicht wirklich. Lediglich gegen den Eltersdorf III gab es einen Sieg. In der Rückrunde konnten dann immerhin zwei Siege gegen Kalchreuth II und Eltersdorf III verbucht werden: Gegen die restlichen Mannschaften war sie aber mehr oder weniger chancenlos und konnte in der Abschlusstabelle nur noch Eltersdorf III hinter sich lassen.

Damenmannschaft (3. Bezirksliga Nord)
Nach dem Weggang von Susi Rehm (Vereinswechsel nach Stöckach) und dem verletzungsbedingten Ausfall von Elke Mauri standen die beiden stärksten Spielerinnen der vergangenen Jahre in der Vorrunde nicht zur Verfügung. Als Folge rutschte unsere Damenmannschaft bis auf den vorletzten Platz ab. Nach dem Wiedereinstieg von Elke in der Rückrunde lief es dann wieder besser. Da aber auch der unmittelbare Konkurrent Heroldsberg in der Rückrunde fleißig Punkte sammelte, verharrte man letztendlich auf dem vorletzten (Relegations-)Platz. Die Relegation blieb unseren Damen dann aber doch erspart, weil der FC Kalchreuth als Tabellenzweiter der 1. Kreisliga auf die Relegation verzichtete. Somit konnte unser Team kampflos die Liga halten.

Jugendmannschaft (2. Kreisliga Ost Jungen)
Nach dem Rückzug des TV 48 III entstand in der 2. Kreisliga Ost die paradoxe Situation, dass fünf ungefähr gleichstarken Mannschaften nur eine klar schwächere Mannschaft, nämlich Baiersdorf II, gegenüberstand. Unsere Jugendmannschaft, die sich im Neuaufbau befindet, verspielte durch zwei abschließende Niederlagen leider die vorher durchaus berechtigten Aufstiegshoffnungen. Immerhin weist Mannschaftsführerin Marlene Härer mit einem Spielverhältnis von 17:4 die drittbeste Bilanz der Liga aus.

Die Spieltermine der Rückrunde und auch sonstige vereinsinterne Ereignisse sind im Terminplan als PDF zusammengefasst. Nach dem Anklicken der pdf-Datei bitte den Zoom der pdf-Seite auf eine geeignete Vergrößerungsstufe einstellen.



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Berechnung der Ranglistenpunkte

01.08.2012 Die schon länger geplante Umstellung des Bewertungsverfahrens ist nun auch beim Bayerischen Tischtennisverband in Kraft getreten. Bisher war es so, dass sich der Ranglistenquotient nur aus den Ergebnissen eines bestimmten Paarkreuzes und einer bestimmten Liga errechnete, was letztlich nur einen Vergleich zwischen 20 bis 30 Spielern ermöglichte. Die neue Berechnungsmethode orientiert sich nun stark an dem Elo-System aus dem Schachsport, das dort seit mehreren Jahrzehnten eine anerkannte Bewertung der Spieler liefert. Sie macht nicht nur einen Vergleich innerhalb eines Tischtennisbezirks, sondern sämtlicher deutschen Tischtennisspieler möglich. Dass ein derartiges Verfahren trotz Computerunterstützung nicht ohne großen Umstellungsaufwand und höhere Mathematik möglich ist, leuchtet unmittelbar ein. Im Folgenden wird das Verfahren in vereinfachter Form skizziert.

Der wesentliche Unterschied zum bisher maßgeblichen „Ranglistenquotienten“ besteht darin, dass nun jedes Einzel, das in Meisterschaft oder Pokal – egal in welcher Mannschaft oder Liga oder demnächst auch bei offiziellen Turnieren – gespielt wird, zu Wertungspunkten führt. Dabei wird jedes einzelne Spiel zwischen zwei Kontrahenten völlig individuell und zeitnah bewertet. Ausschlaggebend dabei sind die aktuellen Ranglistenpunkte, die beide Spieler vor ihrem Spiel auf dem Konto haben. Aus der Differenz ihrer Ranglistenpunkte wird anhand einer logarithmischen Funktion eine Gewinnwahrscheinlichkeit errechnet, die Werte zwischen 0 und 1 annehmen kann. In die Gesamtformel geht dann noch die Multiplikation mit einer „Änderungskonstanten“ ein, die die maximale Anzahl der in dem betreffenden Einzel zu gewinnenden oder zu verlierenden Ranglistenpunkte festlegt und deren Basiswert 16 beträgt (für Neueinsteiger und Jugendliche gelten höhere Werte).

Die im Folgenden aufgeführten Beispiele sollen die „Eck“werte der zu erzielenden Ranglistenpunkte verdeutlichen. Im Normalfall ist dabei die Summe aus Plus- und Minuspunkten eines bestimmten Spiels immer gleich Null.
– Haben zwei Spieler vor einem Match die gleiche Ranglistenpunktzahl auf ihrem Konto, so beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit für beide 0,5 (50%). Der Gewinner erhält 8 Punkte, dem Verlierer werden 8 Punkte abgezogen.
– Sind die beiden Spieler in der Rangliste etwa 70 Punkte auseinander, so beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler mit der höheren Punktzahl 0,75 (75%), für den Spieler mit der niedrigeren Punktzahl 0,25 (25%). Gewinnt der Spieler mit der höheren Punktzahl, erhält er 4 Punkte, die der Verlierer abgeben muss. Gewinnt aber der Spieler mit der niedrigeren Punktzahl, erhält dieser 12 Punkte, die auch wieder der Verlierer abgeben muss.
– Beträgt im Extremfall der Punktunterschied mehr als 273 Ranglistenpunkte, wie es zum Beispiel der Fall sein kann, wenn ein Spieler in einer höheren Liga aus hilft, dann lauten die Gewinnwahrscheinlichkeiten 0,99 bzw. 0,01. Gewinnt in diesem Fall der Favorit, gibt es keine Punkte zu verteilen. Verliert er aber, werden ihm 16 Ranglistenpunkte abgezogen und dem Sieger gutgeschrieben.

Aufgrund der für sie vorgesehenen höheren Änderungskonstanten können Neueinsteiger schneller in der Rangliste aufsteigen, wenn sie anfangs zu niedrig in die Vereinsrangliste eingeordnet wurden.
Für die Ermittlung der aktuellen Ranglistenpunktzahl wurden übrigens alle Meisterschaftsspiele der letzten fünf Jahre herangezogen und nachfolgend mit dem neuen Berechnungsverfahren bewertet. Für jede Spielklasse und Spielerposition wurde dabei eine Skalierung der Spieler auf einen Teilbereich zwischen 2600 und 800 Punkte vorgenommen. Diese „Initialisierung“ erfolgte am 1. Juli 2005, also zu Beginn der Saison 2005/2006.

Eine Momentaufnahme der Rangliste kann bei click-TT geladen werden.



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Vereinsmeisterschaft 2012 hochkarätig besetzt

03.07.2012 Wie jedes Jahr gehört die Vereinsmeisterschaft zu den Höhepunkten des Tischtennis-Vereinslebens. Trotz des verregneten 1. Juli – eigentlich ideal für einen Hallensport wie Tischtennis – fanden nur 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg in die Uttenreuther Sporthalle. Von daher war Abteilungsleiter und Organisator Volker Rubin zwar ein wenig enttäuscht, wurde aber durch die Qualität der Teilnehmer entschädigt. Neben vier Spielern aus der 1. Mannschaft, darunter Neuzugang Freddy Huber, beteiligten sich mit den Adam Bardonski und Sebastian Höhne zwei weitere besonders turniererfahrene Vereinsmitglieder. Die aktuelle TTR-Ranglistenpunktzahl dieser sechs reichte von 1525 bis zu 1655, das entspricht B-Klasse, die 1655 sogar A-Klasse. (Es gab im Kreis Erlangen schon Ranglistenturniere, die in der B-Klasse von der Teilnehmerzahl deutlich schwächer besetzt waren!)


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Damit auch die übrigen Teilnehmer angesichts dieser Dominanz nicht frühzeitig das Mitspielen in der Einzelkonkurrenz beenden mussten, wurden sämtliche Teilnehmer (darunter auch zwei Jugendliche und drei Damen) auf vier Gruppen mit Spielen jeder gegen jeden verteilt. Anschließend ging es für alle im doppelten K.O.-System weiter, wobei eine Platzierung als Gruppendritter oder –vierter als erste Niederlage gezählt wurde. Bei Vierergruppen garantiert das für jeden Teilnehmer mindestens vier Spiele. Zusätzlich spielten die beiden Jugendlichen und die drei Damen auch noch untereinander die Meisterschaft aus. Und natürlich gab es auch noch eine Doppelkonkurrenz.

Wie von ihrer aktuellen Punktzahl zu erwarten, konnten neben Sebastian (1655), Benjamin Jäckel (1629), Adam (1585), Freddy (1552), Robert Lin (1541) und Uwe Kirchner (1525) auch Volker (1422) und Harald Böhm (1352) direkt in die Hauptrunde der Einzelkonkurrenz einziehen. Volker blieb es dabei vorbehalten, als einziger einen der „großen Sechs“ zu schlagen: Mit seinem 3:2-Sieg über Adam behauptete er sich als Gruppenerster. Nach der Gruppenphase gab es dann aber auch für ihn nichts mehr zu holen. Dennoch hielt auch die K.O.-Runde einige Überraschungen bereit: Sebastian, der letztes Jahr Vizemeister wurde und aufgrund seiner Punktzahl leicht favorisiert war, leistete sich Niederlagen gegen Adam und Freddy und schied damit vorzeitig aus. Und Benny fand sich nach einer 2:3-Niederlage gegen Adam überraschend in der Trostrunde wieder.

Letztendlich lief es dann aber doch auf ein Duell dieser beiden hinaus. Als Sieger der Trostrunde traf Benny im ersten „Endspiel“ wieder auf Adam und entschied es mit 3:1 für sich. Nachdem nun beide je eine Niederlage auf ihrem Konto hatten, musste ein zweites Endspiel her. Und auch hier behielt Benny die Oberhand und verteidigte seinen Titel als Vereinsmeister.

In der Doppelkonkurrenz bekamen die acht Punktbesten jeweils einen Partner aus den unteren Punkträngen zugelost. Dementsprechend gab es für die im K.O.-System ausgetragene Konkurrenz eigentlich keine Favoriten. Es zeigte sich aber, dass das Doppel Robert Lin und Fritz Pschenitzka dank taktischer Cleverness und spielerischer Routine am besten harmonierte und das gemischte Doppel von Marita Rosenecker und Benny auf Platz 2 verweisen konnte.

Bei den Damen setzte sich Marita gegen Elke Mauri und Edeltraut Mutter durch. Bei den Jugendlichen gewann Herve gegen Neuling Jonathan und folgte damit seinem Bruder Karl als Jugendmeister nach.


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Hier die Ergebnisse noch einmal im Zusammenhang:
Damen 1) M. Rosenecker, 2) E. Mauri, 3) E. Mutter
Herren: 1) B. Jäckel, 2) A. Bardonski, 3) R. Lin, 4) F. Huber
Jugend: 1) Herve M.-O., 2) Jonathan B.
Doppel: 1) Lin/Pschenitzka, 2) Jäckel/Rosenecker, 3 ) E. Mauri/V. Rubin, 4) A. Bardonski/Herve



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Saison 2011/2012 erfolgreich abgeschlossen

20.05.2012 Die ganz großen Erfolge – also z.B. ein Aufstieg – blieben diesmal zwar aus. Dennoch kann die abgeschlossene Saison insgesamt als erfolgreich angesehen werden. Vier der sechs Mannschaften landeten auf den Plätzen 3 bis 5 und damit im oberen Bereich der Tabelle, lediglich die 4. Herrenmannschaft fiel hier aus der Reihe. Der größte Wermutstropfen war aber das Zurückziehen der Jugendmannschaft. Sie hatte in der Hinrunde noch um den Aufstieg mitgespielt, brach dann aber in der Rückrunde mehr oder weniger auseinander. Die größte positive Überraschung lieferte die 2.Mannschaft, die als Tabellenvierter ihre beste Platzierung seit der Saison 2003/2004 erreichte.

Damenmannschaft (3. Bezirksliga Nord)
Wie in der Vorsaison wurde unser Damen-Team Fünfter. In der oberen Tabellenhälfte ging es aber diesmal denkbar knapp zu. Nur drei Punkte trennen unsere Mannschaft vom Aufsteiger Adelsdorf. Und hätte sie ihren Endspurt mit drei Siegen in Folge etwas früher angezogen, wäre es oben noch erheblich enger geworden. Gewohnt erfolgreich agierte Susanne Rehm, die mit 35:6 die zweitbeste Bilanz der ganzen Liga erzielte.

1. Herrenmannschaft (3. Bezirksliga Nord)
Prägend für die diesjährige Saison unserer 1. Herrenmannschaft, die Tabellenfünfter wurde, war das längere krankheitsbedingte Fehlen von Manfred Meier in der Vorrunde und in den letzten drei Spielen der Saison. Mit ihm wurden alle sechs Spiele gewonnen, ohne ihn gelangen in insgesamt zwölf Spielen nur drei Siege. In Klartext bedeutet das: In voller Besetzung würde die Mannschaft jeweils um den Aufstieg mitspielen, fehlen aber nur ein oder zwei Stammspieler, rückt die Abstiegszone in bedrohliche Nähe. Letzteres ist insofern bedauerlich, als Oliver Rothhaupt mit einer Bilanz von 28:0 der bei weitem erfolgreichste Spieler der Liga ist und zusammen mit Benjamin Jäckel auch das stärkste obere Paarkreuz und das zweitstärkste Doppel bildet. Im hinteren Paarkreuz sind zudem auch Uwe Kirchners und Robert Lins Bilanzen makellos. So bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft in der kommenden Saison von Ausfällen verschont bleibt oder sich noch mit einem guten Spieler verstärken kann.

2. Herrenmannschaft (2. Kreisliga Ost)
Auch der gute vierte Platz der 2. Mannschaft ist mit der überzeugenden Leistung eines Spielers verbunden: Frank Didschies erzielte ein Verhältnis von 24:7 und wurde damit bester Spieler des oberen Paarkreuzes. Dabei sah es in der Rückrunde lange nicht nach einem erfolgreichen Abschneiden der Mannschaft aus, startete sie doch mit fünf Niederlagen bei nur einem Sieg gegen Absteiger Bruck in die Rückrunde. Dann aber fing sie sich wieder und beendete die Saison mit drei Siegen.

3. und 4. Herrenmannschaft (4. Kreisliga Ost)
Die große Unbekannte dieser Liga war der Neueinsteiger Möhrendorf, mit dem sich unsere 3. Mannschaft lange ein Duell um den zweiten Aufstiegsplatz lieferte. In der Rückrunde wendete sich dann aber das Blatt zugunsten von Möhrendorf. Während wir weiterhin das krankheitsbedingte Fehlen des vorher ungeschlagenen Andreas Böhm verkraften mussten, verstärkte sich Möhrendorf mit einem bezirksligaerfahrenen Spieler und gewann derart verstärkt sämtliche Spiele der Rückrunde. So blieb unserer Mannschaft nur der Trost, zwar den Wiederaufstieg verpasst, den Tabellenvierten aber mit immerhin acht Punkten hinter sich gelassen zu haben. Erfolgreichster Spieler war Harald Böhm, der mit einem Spielverhältnis von 20:3 die viertbeste Bilanz aller 112 in der Liga eingesetzten Spieler erzielte.
Etwas enttäuschend der vorletzte Platz der 4. Mannschaft, die in der Rückrunde nur gegen den Tabellenletzten Großdechsendorf IV gewinnen konnte, gegen alle anderen Mannschaften aber deutliche Niederlagen kassierte. Einen Lichtblick gab es aber auch hier: Das Doppel Adolf Geiselhofer und Fritz Pschenitzka belegte mit 9:6 Punkten immerhin den zwölften Platz unter 157 in der Liga angetretenen Doppeln.

Ranglistenpunkte: Wer sind die Aufsteiger der Saison?
Die vor zwei Jahren eingeführten TT-Ranglistenpunkte (TTR) machen unglückliche Niederlagen oder spielerische Krisen, positiv gesehen aber auch konstant gute Leistungen und Siegesserien zeitnah sichtbar. Pro Einzelspiel kann man sich bis zu 16 Plus- oder Minuspunkte einhandeln, im Allgemeinen schwankt die Punktzahlveränderung bei gleichstarken Kontrahenten aber um die ±8 Punkte. Die TTR machen nicht nur die Leistungsstärke von Spielern besser vergleichbar, anhand der TTR-Historie lässt sich auch die persönliche Entwicklung jedes Spielers einigermaßen objektiv messen.
Eine Auswertung des Punktzugewinns beim SC Uttenreuth im Herrenbereich ergab für die vergangene Saison folgende „Top 10“-Liste:
1) Frank Didschies +101 (jetzt 1487 Punkte)
2) Harald Böhm +65 (1352)
3) Uwe Kirchner +55 (1525)
4) Volker Rubin +46 (1422)
5) Andreas Geisler +44 (1331)
6) Oliver Rothhaupt +28 (1818)
7) Michael Strebl +27 (1236)
8) Benjamin Jäckel +22 (1629)
9) Johannes Stens +15 (1325)
10) Wolfgang Hermann und Stefan Friedrich +13

Bei den Damen:
1) Susanne Rehm +33 (1339)
2) Gaby Döres +30 (1190)

Einsamer Spitzenreiter dieser Liste wurde somit Frank Didschies vor Harald Böhm und Uwe Kirchner. Sehr hoch zu bewerten sind aber auch die Zugewinne unserer beiden Nr. 1 Oliver Rothhaupt und Susanne Rehm. Sie verbesserten ihren sowieso schon hohen Punktestand noch einmal deutlich, was erheblich schwieriger ist, als auf einem niedrigeren Niveau viele Pluspunkte zu erzielen.



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2. Tischtennisturnier für Studenten

12.05.2012 Der SC Uttenreuth sucht neue Tischtennisspieler – nicht zuletzt unter diesem Aspekt hatte Abteilungsleiter Volker Rubin zum 2. Studententurnier am 10. Mai eingeladen.


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Im Mittelpunkt sollte auch diesmal wieder vor allem der Spaß an der Sportart Tischtennis stehen. Insgesamt neun 2er-Teams fanden sich um 19 Uhr in der Uttenreuther Sporthalle ein, denen man in den folgenden Spielen nicht nur die Freude an ihrem Sport anmerkte, sondern die ihn auch auf einem hohen spielerischen Niveau ausübten.

Nach der Einteilung der Teams in drei Dreier-Gruppen wurden die einzelnen Begegnungen nach Daviscup-Regeln ausgetragen; d.h. auf zwei Einzel und das anschließende Doppel folgten ggf. zwei weitere Einzel, bis eine Mannschaft 3 Punkte erreicht hatte. Die drei Gruppendritten spielten anschließend die Plätze 7 bis 9 untereinander aus und die drei Gruppenzweiten entsprechend die Plätze 4 bis 6. In dieser "mittleren" Gruppe landeten auch die beiden Mannschaften mit Uttenreuther Beteiligung: Johannes Stens belegte mit seinem Partner Jochen Andratschke Platz 4 und das Team Michael Strebl / Martin Heinl wurde Sechster.

Besonders spannend wurde es in der Gruppe der drei Gruppenersten, die den Gesamtsieger unter sich ausmachen mussten. Einen eindeutigen Favoriten gab es hier nicht, da in jedem Team ein Spieler mit Bezirksliga-Erfahrung mitmachte. So entwickelten sich zum Teil hart umkämpfte und lang andauernde Spiele und erst um 0.15 Uhr brachte das letzte Spiel des Abends die Entscheidung. Sieger wurden Frederik Huber und Marcel Michler vor Steffen Baumann und Sigrid Müller. Den dritten Platz belegten Jonas Scheer und Christoph Eichner, die zuvor den beiden Siegerteams unterlegen waren und damit den Weg für einen echten Endkampf als Turnierhöhepunkt frei gemacht hatten.

Insgesamt ein gelungener Abend, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Und hier noch einmal die endgültige Platzierung der Teams...
1) Frederik Huber / Marcel Michler
2) Steffen Baumann / Sigrid Müller
3) Jonas Scheer / Christoph Eichner
4) Johannes Stens / Jochen Andratschke
5) Sebastian Riedl / Jörg Riedl
6) Michael Strebl / Martin Heinl
7) Alexander Duda / Kim Vo
8) Michael Maier / Richard Huber
9) Harald Helmer / Balko von Bartenwerffer

…und die Ergebnisse der Hauptrunde:
Scheer/Eichner – Huber/Michler 2:3
Scheer/Eichner – Baumann/Müller 1:3
Huber/Michler – Baumann/Müller 3:0

Riedl/Riedl – Stens/Andratschke 1:3
Riedl/Riedl – Strebl/Heinl 3:2
Strebl/Heinl – Stens/Andratschke 1:3

Maier/Huber – Duda/Vo 1:3
Maier/Huber –Helmer/v.Bartenwerffer 3:0
Helmer/v.Bartenwerffer – Duda/Vo 0:3


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Tischtennis-Vereinsmeisterschaft 2011

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31.07.2011 Am Sonntag, den 24. 7. 2011 war es wieder so weit: 23 Aktive der Uttenreuther Tischtennisabteilung trafen sich zum vereinsinternen sportlichen Vergleich.


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Mit fünf Spielern einschließlich Neuzugang Stefan Friedrich war diesmal unsere 2. Herrenmann-schaft am stärksten vertreten. Neben drei Spielern der 1. Mannschaft und fünf Spielern der 3. und 4. Mannschaft komplettierten Rückkehrer Dennis Wischhof und Sebastian Höhne und Adam Bardonski das Teilnehmerfeld bei den Herren. Beide spielen zwar seit einem Jahr für die SpVgg Erlangen, sind aber nach wie vor SCU-Mitglied und engagierte Teilnehmer am Trainingsbetrieb.

Wie in den letzten Jahren beteiligten sich die Damen (4 Teilnehmerinnen) und die Jugendlichen (3 Teilnehmer) gemeinsam mit den Herren an der Einzelkonkurrenz, spielten aber auch noch untereinander ihre Sieger aus. Für die Vorrunde der Einzelkonkurrenz wurden Vierer- und Fünfer-Gruppen gebildet, wobei sich die beiden Gruppenersten direkt für die nächste Runde qualifizierten. Anschließend ging es im doppelten K.o.-System weiter.

Sehr spannend machten es die letzten vier im Wettkampf verbliebenen Spieler, zu denen sich neben den Uttenreuthern Benjamin Jäckel und Robert Lin auch die beiden "Spieli"-Spieler gesellten. Sebastian war durch Siege über Benni und Robert ungeschlagener Sieger der Hauptrunde geworden, die letzten Spiele der Trostrunde mussten über seinen Endspielgegner entscheiden. Etwas überraschend verwies Adam hier Robert auf Platz 4, verlor dann aber gegen Benni und wurde Dritter. Benni traf nun ein zweites Mal auf Sebastian und behielt diesmal die Oberhand. Damit hatten beide je eine Niederlage und mussten nochmals gegeneinander antreten. Und wieder hatte Benni das bessere Ende für sich und wurde damit als Vereinsmeister 2011 Nachfolger von Oliver Rothhaupt, der dieses Jahr nicht teilnehmen konnte.

Seine gute Form bestätigte Benni auch in der Doppelkonkurrenz, wo er mit seinem Partner Harald Böhm das Endspiel gegen Robert Lin / Marita Rosenecker gewann. Bei den Damen setzte sich diesmal Edeltraut Mutter gegen Vorjahresgewinnerin Susanne Rehm durch und wurde damit zum ersten Mal in ihrer jahrzehntelangen Vereinszugehörigkeit Vereinsmeisterin. Bei den Jugendlichen konnte Karl Meyer-Olbersleben seinen Titel verteidigen und Max Hufnagel auf Platz 2 verweisen.

Im Anschluss an das Turnier folgte bei kühlem, aber immerhin trockenen Wetter der auch dieses Jahr wieder von Elke Mauri organisierte Grillabend mit Siegerehrung durch Abteilungsleiter Volker Rubin.


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Tischtennisturnier für Studenten

04.05.2011 Zu einem 2er-Mannschaftsturnier nach Daviscup-Regeln hatte die Tischtennisabteilung des SC Uttenreuth Erlanger Studenten eingeladen. Und so bevölkerten am Abend des 3. Mai 2011 ungewohnt viele Tischtennisspieler die Trainingsstätte des SCU. Zwölf 2er-Teams waren angetreten und wurden von Organisator Volker Rubin begrüßt.


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Nach der Einteilung in vier Vorrundengruppen und dem Beginn der Wettkampfspiele zeigte sich schnell das hohe Niveau der Teilnehmer – waren doch neben einigen Sportstudenten auch viele Vereinsspieler bis hinauf zur 1. Bezirksliga und sogar zwei Spielerinnen aus der Mädchen-Bayernliga dabei.

In den einzelnen Gruppen ging es jeder gegen jeden, wobei dasjenige Team gewann, das – den Daviscup-Regeln gemäß – zuerst drei Punkte erzielte. D.h., das Mindestpensum pro Spiel waren 2 Einzel und das anschließende Doppel. Danach folgten dann ggf. noch ein oder zwei weitere Einzel.

Letztendlich setzten sich die erfahrensten Teams als Gruppensieger durch und bestritten das Halbfinale. Spannend wurde es dort vor allem im Spiel zwischen dem favorisierten Team Sebastian Höhne und Steffen Baumann von der SpVgg Erlangen und den Sportstudenten Frederik Huber und Marcel Michler. Bereits 0:2 lag das SpVgg-Team zurück, konnte dann aber im Doppel und den zwei folgenden Einzeln das Spiel noch drehen und 3:2 gewinnen.

Ins zweite Halbfinale schaffte es mit Christian Böhm auch ein Uttenreuther Spieler. Zusammen mit seinem Partner Florian Kraml musste er sich aber dem Frauenauracher Team Daniel Glaas und Stefan Frühwald mit 1:3 geschlagen geben. Das Endspiel wurde dann – zumindest vom Ergebnis her – eine klare Angelegenheit. Kurz vor Mitternacht bestätigten Sebastian Höhne und Steffen Baumann mit einem 3:0 ihre Favoritenrolle und wurden Turniersieger.

Nicht nur aus sportlicher Sicht war das Turnier ein voller Erfolg. Um das leibliche Wohl der Spieler kümmerte sich Elke Mauri mit Speisen und Getränken. Und in den Spielpausen gab es viele angeregte Unterhaltungen zwischen den Studenten und Uttenreuther Mitorganisatoren zu außersportlichen Themen.

Zum Abschluss des Turniers – inzwischen war es 23.50 Uhr – erhielten dann die Halbfinalisten noch aus der Hand von Volker ihre Siegerurkunden.


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Tischtennis - ein Erklärungsversuch

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23.05.2010 Ein Gedicht, geschrieben von unserem Sportfreund Dieter Rauh, der 2009 neu in die Tischtennisabteilung des SC Uttenreuth eingetreten ist.

   › Das Tischtennis-Gedicht als PDF